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Druckübersetzer

Hydraulische und pneumatisch-hydraulische Druckübersetzer

für einfach und doppelt wirkende Zylinder

mit festem Übersetzungsvolumen oder kontinuierlich nachfördernd

Übersetzungsverhältnis:    1:1,5 .. 7,5 (hydraulisch)
Flächenverhältnis: 83 .. 25:1 (pneumatisch-hydraulisch)
max. Betriebsdruck: 500 bar

Baureihe Katalogblatt Technische Basisdaten
D8.753
D8.753
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D8.753 Druckübersetzer 21 cm3

 

Übersetzungsverhältnis 1:4

max. Betriebsdruck 500/125 bar

einfach und doppelt wirkend

Übersetzungsverhältnis: 1:4
Übersetzungsvolumen: 21 cm³
max. Volumenstrom: 8 l/min
(Niederdruckseite)
max. Betriebsdruck 125 .. 130 bar
(Niederdruckseite)

D8.756
D8.756
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D8.756 Druckübersetzer 0,2–2,6 l/min

 

Übersetzungsverhältnis 1,5-7,5

max. Betriebsdruck bis 500 bar

doppelt wirkend

Übersetzungsverhältnis: 1:1,5 .. 7,5
max. Volumenstrom: 8 .. 14 l/min
(Niederdruckseite)
max. Betriebsdruck 67 ..200 bar
(Niederdruckseite)

D8.757
D8.757
 
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D8.757 Druckübersetzer 1 – 2,6 l/min

 

Übersetzungsverhältnis 1,5 – 5

max. Betriebsdruck 500 bar

doppelt wirkend

mit entsperrbarem Rückschlagventil

kontinuierlicher Volumenstrom
max. Volumenstrom: 8 .. 15 l/min
(Niederdruckseite)
max. Betriebsdruck 100 ..200 bar
(Niederdruckseite)
entsperrbares Rückschlagventil integriert

D8.770
D8.770
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D8.770 Druckübersetzer Luft–Öl, 57–188 cm3

 

Übersetzungsverhältnis 25–82,64

max. Betriebsdruck bis 500 bar

einfach wirkend

mit Ölbehälter

Flächenverhältnis: 83 .. 25:1
Hubvolumen: 57 .. 188 cm³
max. Luftdruck 6,3 .. 8 bar
max. Öldruck: 195 .. 505 bar
Öldruck: 140 .. 462 bar
(bei 6 bar Luftdruck)

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Bild 3: doppelt wirkender Druckübersetzer für einfach wirkende Zylinder
 
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Bild 4: doppelt wirkender Druckübersetzer mit Zuschaltventil für doppelt wirkende Zylinder
 
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Bild 5: einfach wirkender Druckübersetzer mit eingebautem Zuschaltventil für einfach wirkende Zylinder


 
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Bild 6: Hydro-Druckübersetzer D8.756




























 
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Bild 7: Hydro-Druckübersetzer D8.757

















 
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Bild 8: Pneumatisch-hydraulischer Druckübersetzer D8.770
 

Hydro-Druckübersetzer D8.753 (Bild 3-5)

Einsatz
Hydraulische Druckübersetzer wandeln einen hydraulischen Druck auf der Primärseite in einen höheren Druck auf der Sekundärseite um. Dadurch ist es möglich, mit dem verhältnismäßig niedrigen Druck einer Maschinenhydraulik einen hydraulischen Verbraucher mit dem 4fachen Druck zu beaufschlagen.
Die zu übertragende Ölmenge spielt bei den Druckübersetzern dieses Katalogblattes keine Rolle. Erst nach der Ölversorgung des hydraulischen Verbrauchers im Niederdruckbereich wird der Übersetzungskolben je nach Ausführung über eine externe Ventilsteuerung oder durch eine integrierte Schaltfunktion aktiviert.

Wichtige Hinweise
Das Übersetzungsvolumen der Druckübersetzer beträgt 21 cm3. Aus diesem Grund darf in den Hochdruckbereich kein hydraulisches Element eingesetzt werden, das seine Funktion ausschließlich im Hochdruck ausführt, z.B. Hydro-Speicher mit einem Gasvorspanndruck über 100 bar und einer Ölaufnahme, die 10cm3 übersteigt. Das Übersetzungsvolumen von 21 cm3 wird ausschließlich zur Erzeugung des Hochdruckes gebraucht, d.h., man muss die Kompressibilität des Hydrauliköls (1% bei 150 bar Druckanstieg) und die Volumenzunahme der Hochdruckschläuche (1 cm3 pro m bei 100 bar Druckanstieg) berücksichtigen.
Sehr wichtig ist auch eine vollständige Entlüftung des Hydrauliksystems.
Der Hochdruckteil sollte mit Hilfe eines Manometers kontrolliert werden.

Ausführungen

  • doppelt wirkender Druckübersetzer für einfach wirkende Zylinder
  • doppelt wirkender Druckübersetzer mit Zuschaltventil für doppelt wirkende Zylinder
  • einfach wirkender Druckübersetzer mit eingebautem Zuschaltventil für einfach wirkende Zylinder

Hydro-Druckübersetzer D8.756 (Bild 6)

Beschreibung
Im Druckübersetzer ist ein oszillierender Pumpkolben eingebaut, der in den Endlagen durch ein hydraulisch betätigtes Ventil automatisch umgesteuert wird. Das Verhältnis der Kolbenflächen entspricht dem Üersetzungsverhältnis.
Für den ungehinderten Durchfluss im Niederdruckbereich wird der Pumpkolben mit einer Bypassleitung umgangen. Ein entsperrbares Rückschlagventil sperrt den Hochdruck ab.

Wichtige Hinweise!
Der Druckübersetzer kann extrem hohe Hydraulikdrücke erzeugen. Der Hersteller der Anlage muss wirksame Sicherheitsventile gegen Drucküberschreitung vorsehen.
Der Druckübersetzer muss immer doppelt wirkend angeschlossen werden. Im Vorlauf muss der Anschluss R drucklos sein.
Pumpkolben und Ventilschieber sind mit geringstem Spiel eingepasst. Um die Funktion auf Dauer zu sichern, ist ein Hochdruckfilter am Eingang IN des Druckübersetzers unbedingt erforderlich (siehe Hydraulikplan).
Solange Druck an IN ansteht, hat der Druckübersetzer zwischen den Anschlüssen IN und R eine interne Leckage.
Wenn kein Druck an IN ansteht, kann bei einer Leckage im Hochdruckbereich der Druck abfallen.
Durch Einbau eines entsperrbaren Rückschlagventils am Anschluss H wird ein Druckabfall vermieden (siehe Hydraulikplan). Das gilt vor allem für abgekuppelte Systeme (Spannpaletten).

Einfach wirkende Zylinder
Wenn nur einfach wirkende Zylinder angeschlossen sind, ist zum Entspannen für das Aufsteuern der entsperrbaren Rückschlagventile eine doppelt wirkende Ventilfunktion erforderlich.

Hydro-Druckübersetzer D8.757 (Bild 7)

Beschreibung
Pumpkolben eingebaut, der in den Endlagen durch ein hydraulisch betätigtes Ventil automatisch umgesteuert wird. Das Verhältnis der Kolbenflächen entspricht dem Übersetzungsverhältnis. Für den ungehinderten Durchfluss im Niederdruckbereich wird der Pumpkolben mit einer Bypassleitung umgangen. Ein entsperrbares Rückschlagventil sperrt den Hochdruck ab.

Zubehör: Zuschaltventil
Sobald Druck am Anschluss IN ansteht, fängt die oszillierende Pumpe an zu arbeiten und verbraucht dabei schon einen Teil des zur Verfügung stehenden Volumenstroms. Dadurch verlängert sich die Spannzeit.
Mit Hilfe des aufflanschbaren Zuschaltventils wird die Pumpe erst zugeschaltet, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Damit kann eine deutliche Verkürzung der Spannzeit erreicht
werden, vor allem
● bei Anlagen mit relativ kleiner Niederdruckpumpe
und/oder
● wenn auf der Hochdruckseite ein relativ großes Volumen zu befüllen ist.
Außerdem ist es möglich den Hochdruck erst dann zu aktivieren, wenn in der Anlage ein bestimmtes Druckniveau erreicht ist.

Pneumatisch-hydraulischer Druckübersetzer D8.770 (Bild 8)

Beschreibung
Dieser pneumatisch-hydraulische Druckübersetzer eignet sich als Druckerzeuger an den Stellen, wo stromführende Kabel nicht möglich oder unerwünscht sind. Es können nur einfach wirkende Zylinder angeschlossen werden.  Das Zylindervolumen sollte das Hubvolumen des Druckübersetzers nur zu 60–70% ausnutzen, um noch etwas Reserven zu haben.

Bei der Projektierung sind einige Merkmale von Druckübersetzern zu beachten.

1. Zylinder ausfahren
Druckübersetzer können das nutzbare Ölvolumen sehr schnell innerhalb 1 Sekunde abgeben.  Die Ölgeschwindigkeit hängt praktisch nur vom Volumenstrom der Druckluft ab. Dies kann bei Spannelementen, bei denen der max. Volumenstrom begrenzt ist (Schwenkspanner, Abstützelemente), zu Funktionsstörungen führen. In diesen Fällen muss auf der Ölseite ein Drosselrückschlagventil vorgesehen werden.

2. Druckaufbau
Nach Ausfahren der Zylinder erfolgt der Druckaufbau relativ langsam, je nach Nennweite der Pneumatikleitung und Luftdruck.  Bei 6 bar muss ja das 6-fache Hubvolumen eingespeist werden, was ca. 3 Sekunden dauert.

3. Entspannen
Dabei muss das gespeicherte Luftvolumen zunächst auf einen Restdruck unter 0,2 bar entspannt werden, bevor die angeschlossenen Hydraulikzylinder zurückfahren. Mit dem als Zubehör lieferbaren Schnellentlüftungsventil ist die Entspannungszeit bei einem Ausgangsdruck von 6 bar ca. 2 Sekunden.

4. Druckeinstellung
Der hydraulische Betriebsdruck kann nur mit Hilfe eines Druckregelventils auf der Pneumatikseite eingestellt werden.
Wir empfehlen unsere Wartungseinheit Bestell-Nr. 9511-005.
Wichtiger Hinweis: Der maximale Betriebsdruck auf der Hydraulikseite wird durch das Bauteil mit dem kleinsten zulässigen Betriebsdruck bestimmt. Die luftseitige Einstellung muss durch ein Manometer auf der Hydraulikseite kontrolliert werden.

5. Nachsaugen
Geringe Leckverluste werden nach dem Entspannen durch Nachsaugen aus dem Ölbehälter ausgeglichen. Voraussetzung ist ein gut entlüftetes System und eine leicht geöffnete Öleinfüllschraube.

 

Dichtsätze
für Hydraulikelemente

Katalogblatt S0.001

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Bild 1: Wartungseinheit für Druckübersetzer D8.770
 

Druckschalter
für Druckübersetzer D8.753
Katalogblatt F9.732

Manometer
für Druckübersetzer D8.753 und D8.770
Katalogblatt F9.300

Hochdruckfilter
für Druckübersetzer D8.756
Katalogblatt F9.500

Entsperrbare Rückschlagventile
für Druckübersetzer D8.756
Katalogblatt C2.9511
Katalogblatt C2.9512

Zuschaltventil
für Druckübersetzer D8.757
Katalogblatt C2.954

Montagehalterung
Sechskantmutter M24 x 1,5 - DIN 936
für Druckübersetzer D8.756
Katalogblatt D8.756

Wartungseinheit (Bild 1)
Hand- oder Fußventil
Schnellentlüftungsventil
für Druckübersetzer D8.770
Katalogblatt D8.770