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Produktbereich

Druckregelventile

Ventile zur Regelung eines konstanten Drucks

manuell einstellbar

ohne und mit Leckölanschluss

Anschlussgröße: NW 4
Anschluss: G1/4
Betriebsdruckbereich: 0 .. 200/500 bar
max. Betriebsdruck: 500 bar

Baureihe Katalogblatt Technische Basisdaten
C2.9533
C2.9533
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C2.9533 Druckregelventile

 

Sitzventil ohne Überdruckfunktion

max. Betriebsdruck 500 bar

Anschluss: G1/4
Betriebsdruckbereich: 0 - 500 bar
Einstellbereich: 8 - 380 bar
max. Volumenstrom: 4 - 10 l/min

C2.9534
C2.9534
 
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C2.9534 Druckregelventile

 

Sitzventil mit Überdruckfunktion

max. Betriebsdruck 500 bar

Anschluss: G1/4
Betriebsdruckbereich: 0 - 500 bar
Einstellbereich: 8 - 380 bar
max. Volumenstrom: 4 - 10 l/min

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Bild 2: Druckregelsitzventil 2.9533
 
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Bild 3: Druckregelsitzventil C 2.9533 - Einschraubausführung
 
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Bild 4: Druckregelsitzventil C 2.9533 - Ausführung für Rohrgewindeanschluss
 
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Bild 5: Druckregelsitzventil C 2.9533 - Ausführung für Flanschanschluss
 

Druckregelsitzventil C 2.9533 (Bild 2)

Allgemeines
Druckregelsitzventile halten den Druck am Verbraucheranschluss A (Sekundärdruck) weitgehend konstant, bei einem veränderlichen, aber immer höheren Eingangsdruck P (Primärdruck).

Funktion
Unterhalb des eingestellten Sekundärdrucks fließt das Hydrauliköl ungehindert von P nach A. Bei Druckanstieg auf den gewünschten Schließdruck sperrt ein hermetisch dichtes Rückschlagventil den Ölstrom ab. Ein weiterer Druckanstieg wird somit verhindert, auch bei weiter steigendem Primärdruck P.
Sinkt der Öldruck, z. B. bei einer verbraucherseitigen Leckage, wird das Rückschlagventil durch eine starke Druckfeder gegen den anstehenden Primärdruck geöffnet. So kann Hydrauliköl nachfließen, bis der eingestellte Sekundärdruck wieder erreicht ist.
Ansteigenden Sekundärdruck, z. B. infolge Erwärmung kann dieses Druckregelsitzventil nicht wieder abbauen, da ein Leckölanschluss fehlt.

Einsatz
Dieses Druckregelsitzventil eignet sich besonders für Spannsysteme, die vom Druckerzeuger abgekuppelt werden, z. B. auf Paletten,  eine zusätzliche Leckölleitung nicht möglich ist.

Einsatzgrenzen
Das Druckregelsitzventil ist ausschließlich in statischen Spannsystemen einsetzbar. Die angeschlossenen Spannelemente müssen leckölfrei sein. Wegen des fehlenden Leckölanschlusses kann ansteigender Druck auf der Sekundärseite nicht kompensiert werden. Druckanstieg ist möglich bei Temperaturanstieg, äußeren Kräften oder bei Beschädigung des Ventilsitzes durch Späne.
Empfehlung: Einbau eines zusätzlichen Druckbegrenzungsventils (Sicherheitsventil) auf der Sekundärseite.
Der Öffnungsdruck sollte ca. 10 % über dem Sekundärdruck eingestellt werden, jedoch den zul. Betriebsdruck der angeschlossenen Elemente nicht übersteigen. Eingestellt und kontrolliert wird der Sekundärdruck mit Hilfe eines zusätzlichen Manometers. Damit wird auch die erforderliche Dichtheit des Systems überwacht. Werden Drossel- und Zuschaltventile mit dem Druckbegrenzungsventil in Reihe geschaltet, ist die im Anwendungsbeispiel gezeigte Reihenfolge zu beachten.

Vorteile

  • Optimierung der Spannkraft einzelner Zylinder oder Zylindergruppen
  • Druckbegrenzung auf den zulässigen Betriebsdruck einzelner Zylinder oder Zylindergruppen
  • großer Einstellbereich
  • automatische Nachregelung bei Druckverlust auf der Sekundärseite
  • keine Leckölleitung erforderlich
  • einsetzbar in abgekuppelten Spannsystemen z. B. auf Spannpaletten
  • verschiedene Einbaumöglichkeiten
  • Anschlussgehäuse mit Manometeranschluss
  • Plombiermöglichkeit

Ausführungen (Bild 3 - 5)
Das Druckregelsitzventil C 2.9533 ist in den Ausführungen als Einschraubventil, für Rohrgewinde- oder Flanschanschluss erhältlich.