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Zuschaltventile

Ventile für druck- oder zeitabhängige Folgesteuerungen

mit Rückschlagventil

Anschlussgröße: NW5 / G1/4
Einstellbereich: 10..75 / 10..150 / 100..450 bar bzw 1..10 s
max. Volumenstrom: 8 l/min
max. Betriebsdruck: 250 / 500 bar

Baureihe Katalogblatt Technische Basisdaten
C2.954-1
C2.954-1
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C2.954 Zuschaltventil NW 4

 

mit Rückschlagventil

max. Betriebsdruck 500 bar

Anschlussgröße: G1/4
Einstellbereiche: 10..75 / 10..150 / 100..450 bar
max. Volumenstrom: 8 l/min

C2.9545
C2.9545
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C2.9545 Zuschaltventil NW 5

 

mit zeitlicher Schaltfolge

max. Betriebsdruck 250 bar

Anschlussgröße: NW5
Einstellbereich: 1 .. 10 s
max. Volumenstrom: 8 l/min
min. Betriebsdruck: 30 bar

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Bild 1: Zuschaltventil C2.954 mit Rohrgewindeanschluss G1/4
 
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Bild 2: Zuschaltventil C2.954 mit Flanschanschluss
 
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Bild 3: Zusammengeflanschte Zuschaltventile C2.954
 
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Bild 4: Zuschaltventil C2.9545
 

Zuschaltventil C 2.954
für druckabhängige Schaltfolgen. (Bild 1 - 3)
Diese Zuschaltventile werden in der Spannhydraulik für druckabhängige Folgesteuerungen eingesetzt. Die kleinen Abmessungen erleichtern die Montage direkt an der Spannvorrichtung, so dass bei einfach wirkenden Zylindern nur eine Zuleitung vom Pumpenaggregat erforderlich ist.
Die Zuschaltventile sind mit Rohrgewindeanschluss G1/4 oder Flanschanschluss für gebohrte Kanäle erhältlich.

Mehrere Zuschaltventile können in einem Block mit gemeinsamem P-Anschluss zusammengeflanscht werden.

Zuschaltventil C 2.9545
für zeitabhängige Schaltfolgen.
(Bild 4)

Beschreibung
Die einstellbare Schaltverzögerung ermöglicht eine zeitabhängige Schaltfolge von Hydraulikelementen innerhalb eines Hydraulikkreises, unabhängig vom Hydraulikdruck. Grundsätzlich ist das Ventil einmalig auf die hydraulischen Verhältnisse bezüglich Druck, Viskosität und Temperatur voreinzustellen. Eine Parallel- oder Reihenschaltung mehrerer Ventile ist möglich. Die kompakte Bauweise erleichtert die Montage direkt an der Spannvorrichtung.

Funktion
Das Ventil besteht aus einem Grundkörper mit einem integrierten Hydraulikkolben, der das Öffnungsventil betätigt. Für die Einstellung der zeitlichen Schaltfolge gibt es zwei Justiermöglichkeiten. Eine Drosselschraube dient der Grobeinstellung der Reaktionszeit entsprechend des eingestellten Systemdrucks der Anlage. Mit einer stirnseitig angebrachten Verstellschraube wird die Feineinstellung der Verzögerungszeit vorgenommen.
Sobald am Eingang P der Öldruck ansteht, fährt der innere Kolben einen definierten Hub und öffnet das eingebaute Öffnungsventil mechanisch. Der Ölstrom steht nun am Ausgang A für den hydraulischen Verbraucher zur Verfügung.

 
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Bild 1: Montageplatte für Rohrgewindeanschluss G1/4
 

Montageplatte für Rohrgewindeanschluss G1/4 (Bild 1)
für Zuschaltventil C2.9545
Katalogblatt C2.9545

 
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Bild 1: Anwendungsbeispiel mit Zuschaltventil C2.954
 
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Bild 2: Hydraulikplan für eine Folgeschaltung mit Zuschaltventilen C2.954
 
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Bild 3: Zuschaltventil C2.9545 für zeitabhängige Schaltfolgen
 

Zuschaltventil C 2.954 für druckabhängige Schaltfolgen (Bild 1)
Das Werkstück soll in der Vorrichtung mit hydraulischen Spannzylindern positioniert und gespannt werden.

Spannvorgang

  • Zylinder1 drückt Werkstück gegen Anschlag a
  • Druck steigt auf 30 bar, Zuschaltventil öffnet
  • Zylinder 2 und 3 fahren aus und drücken Werkstücke gegen Anschläge b und c
  • Öldruck steigt bei allen Zylindern gleichmäßig an, da Zuschaltventil freien Durchgang hat

 

Zuschaltventil C 2.954 für druckabhängige Schaltfolgen (Bild 2)
Hydraulikplan für eine Folgeschaltung von 5 einfach wirkenden Spannzylindern.

 

 

 

Zuschaltventil C 2.9545 für zeitabhängige Schaltfolgen (Bild 3)

  • Zylinder 1 fährt drucklos gegen Anschlag.
  • Der Öldruck steigt auf 160 bar.
  • Nach Ablauf der eingestellten Schaltzeit öffnet das Zuschaltventil und Zylinder 2 fährt drucklos gegen Anschlag. Dabei wird Zylinder 1 auch wieder nahezu drucklos.
  • Der Öldruck steigt bei beiden Zylindern auf 160 bar.