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Produktbereich

Blockzylinder

Hydraulikzylinder mit blockförmigen Gehäuse

 

einfach wirkend mit und ohne Federrückzug

doppelt wirkend

max. Druckkraft: 10 .. 1570 kN
Kolbendurchmesser: 16 .. 200 mm
Stangendurchmesser: 10 .. 125 mm
Hub: 8 .. 200 mm
max. Betriebsdruck: 250 .. 500 bar

Baureihe Katalogblatt Technische Basisdaten
B1.5091
B1.5091
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B1.5091 Blockzylinder

 

einfach wirkend,

mit und ohne Federrückzug

max. Betriebsdruck 500 bar

Stahlgehäuse
Kolbendurchmesser: 16 .. 100 mm
Stangendurchmesser: 10 .. 63 mm
Hub: 8 .. 100 mm
max. Druckkraft: 10 .. 392 kN

B1.5094
B1.5094
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B 1.5094 Blockzylinder

 

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

Stahlgehäuse
Kolbendurchmesser: 16 .. 200 mm
Stangendurchmesser: 10 .. 125 mm
Hub: 16 .. 200 mm
Max. Druckkraft: 10 .. 1570 kN

B1.520
B1.520
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B1.520 Blockzylinder

 

für Endlagenkontrolle

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

Stahlgehäuse
Kolbendurchmesser: 16 .. 100 mm
Stangendurchmesser: 10 .. 63 mm
Hub: 16 .. 100 mm
max. Druckkraft: 10 .. 392 kN

B1.530
B1.530
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B1.530 Blockzylinder

 

mit einstellbarer Endlagendämpfung

und optionaler Endlagenkontrolle

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

Stahlgehäuse
Kolbendurchmesser: 25 .. 100 mm
Stangendurchmesser: 16 .. 63 mm
Hub: 25 .. 100 mm
max. Druckkraft: 24,5 .. 392 kN

B1.5401
B1.5401
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B1.5401 Einbauelemente

 

Kolben und Gewindebuchsen komplett

mit Dichtungen für Blockzylinder

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

ohne Gehäuse
Kolbendurchmesser: 25 .. 100 mm
Stangendurchmesser: 16 .. 63 mm
Hub: 16 .. 100 mm
max. Druckkraft: 24,5 .. 392 kN

B1.542
B1.542
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B1.542 Blockzylinder

 

Kolbenstange mit Außengewinde

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

Stahlgehäuse
Kolbendurchmesser: 25 .. 63 mm
Stangendurchmesser: 16 .. 40 mm
Hub: 50 und 63 mm
max. Druckkraft: 24,5 .. 155,9 kN

B1.552
B1.552
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B1.552 Blockzylinder

 

doppelt wirkend

mit durchgehender Kolbenstange für die Positionskontrolle

max. Betriebsdruck 500 bar

Stahlgehäuse
Kolbendurchmesser: 25 .. 125 mm
Stangendurchmesser: 16 .. 80 mm
Hub: 20 .. 50 mm
max. Druckkraft: 20,6 .. 610 kN

B1.553
B1.553
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B1.553 Blockzylinder

 

mit Bronzegehäuse für verstellbare Magnetsensoren

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

Bronzegehäuse
Kolbendurchmesser: 25 .. 63 mm
Stangendurchmesser: 16 .. 40 mm
Hub: 20 .. 100 mm
max. Druckkraft: 24,5 .. 155,9 kN

B1.554
B1.554
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B1.554 Blockzylinder

 

mit Alugehäuse für verstellbare Magnetsensoren

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 350 bar

Aluminiumgehäuse
Kolbendurchmesser: 25 .. 63 mm
Stangendurchmesser: 16 .. 40 mm
Hub: 20 .. 100 mm
max. Druckkraft: 17,1 .. 109,2 kN

B1.560
B1.560
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B1.560 Blockzylinder, verdrehgesichert

 

mit Alugehäuse für verstellbare Magnetsensoren

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 350 bar

Aluminiumgehäuse
Kolbendurchmesser: 32 .. 50 mm
Stangenprofil P3G: 22 .. 40 mm
Hub: 25 .. 100 mm
max. Druckkraft: 28,1 .. 68,7 kN

B1.5601
B1.5601
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B1.5601 Einbaukolben verdrehgesichert

 

Kolben und Gewindebuchsen komplett mit Dichtungen,

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 350 bar

Kolbendurchmesser: 32 .. 50 mm
Stangenprofil P3G: 22 .. 40 mm
Hub: 25 .. 100 mm
max. Druckkraft: 28,1 .. 68,7 kN

B1.570
B1.570
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B1.570 Zugzylinder

 

einfach wirkend mit Federrückzug

max. Betriebsdruck 500 bar

Stahlgehäuse
Kolbendurchmesser: 16 .. 100 mm
Stangendurchmesser: 10 .. 63 mm
Hub: 8 .. 12 mm
max. Zugkraft: 6 .. 235 kN

B1.711-2
B1.711-2
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B1.711 Blockzylinder mit Klemmkolben

 

einfach wirkend mit Federrückzug

max. Betriebsdruck 500 bar

Blockzylinder
max. Spannkraft: 5 kN
max. Haltekraft: 10 kN
max. Belastungskraft: 24,5 kN
Kolbendurchmesser: 20 mm
Hub: 10 mm

B1.738
B1.738
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B1.738 Blockzylinder mit Führungsgehäuse

 

max. Betriebsdruck Ausfahren 500 bar

bei Stahl-Blockzylindern,

350 bar bei Alu-Blockzylinder

Einfahren 350 bar alle Ausführungen

Stahl- oder Aluminiumgehäuse
Kolbendurchmesser: 25 .. 63 mm
Bolzendurchmesser: 30 .. 70 mm
Hub: 20 .. 63 mm
max. Druckkraft: 17,1 .. 156 kN

RHI S-020
RHI S-020
 
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Blockzylinder und Minischieber mit Kraft-Weg-Messsystem

 

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

Kolben-Ø: 25 .. 125 mm
Hub: 0 .. 100 mm
Wegmessung mit Analogausgang 0–10 VDC und 4–20 mA
Auflösung der Wegmessung 12 bit = 6 µm
Kraftmessung mit Analogausgang 0–10 VDC oder 4–20 mA
Schutzart IP 67

Allgemeine Einsatzhinweise
Kenngrößen ölhydraulischer Geräte
Katalogblatt A 0.100

 

Einsatzhinweise für einfach wirkende Blockzylinder
Federraumbelüftung
bei Spann- und Abstützelementen
Katalogblatt G 0.110

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Bild 1: Befestigung auf der Breitseite
 
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Bild 2: Befestigung auf der Stangenseite
 
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Bild 3: Befestigung auf der Bodenseite
 
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Bild 4: Innengewinde
 
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Bild 5: Quernut
 
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Bild 6: Anschluss mit Rohrgewinde
 
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Bild 7: Flanschanschluss K
 
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Bild 8: Flanschanschluss L
 
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Bild 9: Flanschanschluss S
 
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Bild 10: Flanschanschluss B
 
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Bild 11: Hubbegrenzung durch Distanzbuchse
 
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Bild 12: Endlagenkontrolle mit hochdruckfesten Näherungssensoren
 
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Bild 13: Positionskontrolle mit induktivem Näherungsschalter
 
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Bild 14: Positionskontrolle mit Magnetsensoren










 
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Bild 15: Blockzylinder mit Kolbenstangen mit Außengewinde B1.542





















 
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Bild 16: Blockzylinder mit Führungsgehäuse B1.738












 
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Bild 17: Blockzylinder mit Druckaufnehmer und Weg-Messsystem am Zylinderboden
 

Einsatz
Doppelt wirkende Blockzylinder können universell für alle hydraulisch betätigten linearen Bewegungen eingesetzt werden.
Einfach wirkende Blockzylinder können für alle hydraulisch betätigten linearen Bewegungen eingesetzt werden, bei denen keine Rückzugskraft erforderlich ist oder der Kolben durch externe Kraft zurück gefahren wird.

Funktion
Doppelt wirkend

Die doppelt wirkende Funktionsweise ermöglicht eine Krafterzeugung in beide Achsrichtungen (Druck- und Zugkraft). Dies gewährleistet eine hohe Funktionssicherheit sowie exakt kalkulierbare und wiederholgenaue Verfahrzeiten.

Einfach wirkend mit Federrückzug
Bei Druckbeaufschlagung fährt der Kolben aus. Nach Druckentlastung wird der Kolben durch Federkraft wieder eingefahren. Die Druckfeder muss dabei nicht nur die Reibungskräfte überwinden, sondern auch das Hydrauliköl zurück in den Tank fördern.

Einfach wirkend ohne Federrückzug
Bei Druckbeaufschlagung fährt der Kolben aus. Nach Druckentlastung muss der Kolben durch eine externe Kraft wieder eingefahren werden. Da keine Druckfeder eingebaut ist, hat dieser einfach wirkende Blockzylinder den gleichen Hub wie die doppelt wirkende Ausführung bei gleicher Länge.

Befestigungsmöglichkeiten (Bilder 1-5)
Blockzylinder haben Querbohrungen und/ oder Längsbohrungen zur Befestigung. Zur Befestigung der Blockzylinder werden anstelle der Durchgangsbohrungen auch Innengewinde geliefert, wahlweise auf der Kolbenstangen- oder der Bodenseite.
Alternativ zu einer Abstützung können Blockzylinder mit einer Quernut im Gehäuse ausgestattet werden, die die Zylinderkräfte über eine Passfeder auf die Anschraubfläche übertragen.

Technische Beschreibung:
Katalogblatt B1.5091 (einfach wirkend)
Katalogblatt B1.5094 (doppelt wirkend)

 

 

 

 

 

 

 

Hydraulische Anschlussmöglichkeiten (Bilder 6-10)

Anschluss mit Rohrgewinde (Bild 6)


Flansch mit O-Ring-Abdichtung
Flanschanschluss K - mit 2 Befestigungsbohrungen (Bild 7) 
Flanschanschluss L - mit 4 Befestigungsbohrungen (Bild 8)
Flanschanschluss S - mit 4 Befestigungsbohrungen (Bild 9)
Flanschanschluss B - mit 4 Befestigungsbohrungen (Bild 10)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischenhübe (Bild 11)
Hubbegrenzung durch Distanzbuchse: Preiswert und schnell lieferbare Zwischenhübe
In den Standardzylinder mit dem nächst größeren Hub wird auf die Kolbenstangenseite eine Distanzbuchse eingelegt und im Gehäuse befestigt. Der Kolben kann dadurch nicht mehr vollständig ausfahren und der Hub wird durch diesen internen Anschlag in Abhängigkeit der Buchsenlänge begrenzt.

 

 

Endlagenkontrolle mit hochdruckfesten Näherungssensoren (Bild 12)
Das Zylindergehäuse erhält für jede Endlagen eine Bohrung mit Innengewinde, in die ein hochdruckfester, induktiver Näherungssensor eingeschraubt werden kann. Der Sensor fragt direkt den Kolben des Zylinders ab. Die Abdichtung nach außen erfolgt mit einem O-Ring. Über den Schaltabstand des Sensors zum Kolben kann der Schaltpunkt bis zu 5 mm vor der Endlage eingestellt werden. Mit den hochdruckfesten Sensoren werden nur die Endlagen des Blockzylinders abgefragt.

 

 

 

Positionskontrolle mit induktiven Näherungssensoren (Bild 13)
Für eine Abfrage mit handelsüblichen Näherungsinitiatoren werden Blockzylinder mit einer durch den Zylinderboden durchgehenden Kolbenstange ausgerüstet. Zusätzlich wird ein Abfragegehäuse am Zylinderboden angeflanscht, in dem die Sensoren verschiebbar angebracht werden. Über Schaltnocken auf der Kolbenstange werden die Sensoren bedämpft.
Durch das zusätzliche Gehäuse wird die Gesamtbaulänge beträchtlich länger, es können aber handelsübliche Sensoren mit Außengewinde M 8 x 1 verwendet werden. Weil die Sensoren verschoben werden können, können auch Zwischenpositionen abgefragt werden.

Positionskontrolle mit Magnetsensoren (Bild 14)
Am Kolben wird ein Permanentmagnet befestigt, dessen Magnetfeld über einen elektronischen Magnetsensor erfasst wird. Die Magnetsensoren werden bei Blockzylindern außen am Gehäuse in Längsnuten befestigt.

Vorteilhaft beim Einsatz von Magnetsensoren ist:

  • Kompakte Bauform / Geringer Platzbedarf
  • Einstellbare Schaltpunkte durch Verschieben des Sensors in den Längsnuten
  • Abfrage von mehreren Positionen möglich, da in den zwei Längsnuten des Gehäuses – in Abhängigkeit der Nut- bzw. Hublänge – mehrere Sensoren befestigt werden können. Der Mindestabstand zwischen den Schaltpunkten in einer Nut beträgt 6 mm, bei zwei Nuten 3 mm.

Blockzylinder mit einstellbarer Endlagendämpfung B 1.530
Durch die Endlagendämpfung wird auf den letzen Millimetern des Hubs (z. B. 8 mm) der Volumenstrom gedrosselt und damit die Kolbengeschwindigkeit und die Energie in den Endlagen reduziert. Die Endlagendämpfung ist einstellbar und die Dämpfungswirkung kann auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst werden. Zudem können die beiden Endlagen unabhängig voneinander eingestellt werden.

Blockzylinder mit Kolbenstangen mit Außengewinde B 1.542 (Bild 15)
Blockzylinder mit einer Kolbenstange mit Außengewinde können mit Gelenklager (Zubehör) ausgestattet werden. Zum Anschrauben an den Zylinderboden stehen Lagerflansche mit Gelenkauge zur Verfügung. Auf die Kolbenstange können Gelenkköpfe aufgeschraubt und fixiert werden.

Blockzylinder mit Aluminiumgehäusen B 1.554 und B 1.560
Blockzylinder mit Aluminiumgehäusen sind im maximalen Betriebsdruck auf 350 bar begrenzt und sind nicht für stoßhafte Belastungen, die z. B. bei Stanz- und Schnittvorgängen auftreten, geeignet. Für solche Anwendungen sind Blockzylinder mit Bronzegehäuse B 1.553 geeignet.

Blockzylinder mit Bronzegehäuse B 1.553
Die Bronzegehäuse haben eine hohe Festigkeit und sind gut für stoßhafte Belastungen, die z.B. bei Stanz- und Schnittvorgängen auftreten, einsetzbar.

Blockzylinder mit polygonförmiger Kolbenstange B 1.560
Blockzylinder mit Aluminiumgehäuse mit einer polygonförmigen Kolbenstange, die eine Verdrehsicherung der Kolbenstange bewirkt. Die eingebaute Führung ist in der Lage, Momente und Querkräfte aufzunehmen.

Blockzylinder mit Führungsgehäuse B 1.738 (Bild 16)
Blockzylinder aus Aluminium oder Stahl mit einem vorgebauten Führungsgehäuse, in dem ein Bolzen gelagert ist. Der Bolzen ist formschlüssig an die Kolbenstange gekuppelt und überträgt die hydraulische Kraft an die Einsatzstelle. Alle auftretenden Querkräfte werden nur auf den Bolzen bzw. das Führungsgehäuse geleitet. Die Distanz des Blockzylinders zur Wirkstelle ermöglicht den Einsatz unter erschwerten Bedingungen: z. B. Schweißvorrichtungen.

Einbauelemente B 1.5401 und B 1.5601
Die Einbauelemente werden direkt in den Vorrichtungskörper integriert. Die so entstandenen Zylinder können sowohl als Druck- als auch als Zugzylinder verwendet werden.
Die Einbauelemente bestehen aus Kolben und Gewindebuchsen. Der Kolben wird in die Aufnahmebohrung der Vorrichtung eingelegt.
Danach wird die Einbaubuchse in den Vorrichtungskörper geschraubt. Der Abschluss ist bündig mit dem Gehäuse.

Blockzylinder mit Kraft-Weg-Messsystem  (Bild 17)
Zum Einsatz kommen doppelt wirkende Blockzylinder des Katalogblatts  B1.552.
Das Wegmesssystem wird am Zylinderboden angebaut und durch die durchgehende Kolbenstange des Zylinders betätigt.
Bei dem Wegmesssystem handelt es sich um ein  hochgenaues  elektro-magnetisches  System,  das  die  Kolbenposition  mit  einer  Auflösung von 6 µm wiedergibt.
Die Kraftmessung erfolgt indirekt durch einen Druckaufnehmer, der den
Betriebsdruck im Zylinder exakt misst. Über die Kolbenfläche  kann  dann  die  daraus  resultierende Kraft berechnet werden.
Der  Druckaufnehmer  wird  Platz  sparend  entweder  seitlich  im  Gehäuse  oder  im  Zylinderboden angebracht.

 

 

 

Einsatzhinweise für einfach
wirkende Blockzylinder
Federraumbelüftung
bei Spann- und Abstützelementen
Katalogblatt G 0.110

  

Aufbau der Baugruppe Magnet
des Kolbens
Technische Information TI-S001

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Bild 1: Aufbau von Blockzylindern - Doppel wirkend
 
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Bild 2: Aufbau von Blockzylindern - Einfach wirkend
























 
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Bild 3: Federraumbelüftung bei einfach wirkenden Blockzylindern
















 
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Bild 4: Befestigung




























 
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Bild 5: Blockzylinder mit Magnetsensoren
 

Aufbau von Blockzylindern (Bild 1 - 2)

  • doppel wirkend
  • einfach wirkend

Gehäusewerkstoffe
Vergütungsstahl, Bronzelegierung und Aluminium-Sonderlegierungen.

Kolbenwerkstoffe
Einsatzstahl, gehärtet
Ausnahmen:

  • B 1.542: Vergütungsstahl, nitriert
  • B 1.590: Vergütungsstahl, hartverchromt

Blockzylinder mit Aluminium- oder Bronzegehäuse werden alternativ auch mit Kolben aus rostfreiem Stahl ausgestattet.

Dichtungswerkstoffe

  • NBR = Nitril-Butadien-Kautschuk
    Handelsname z.B.: Perbunan
    Betriebstemperatur: –30 bis  +100 °C
  • FKM = Fluor-Kautschuk
    Handelsname z.B.: VITON®
    Betriebstemperatur: –20 bis  +200 °C

Einbaulage
Alle Blockzylinder können in jeder beliebigen Lage eingebaut werden.

Max. Hubgeschwindigkeit
Die maximale Kolbengeschwindigkeit beträgt bei allen Baureihen 0,25 m/s.
Ausnahmen sind die Blockzylinder B 1.542 und die Hydro-Blockzylinder B 1.590. Deren Kolbengeschwindigkeit ist mit 0,5 m/s doppelt so hoch.

Rohrverschraubungen
Zum Whitworth-Rohrgewinde G passende Rohrverschraubungen entsprechen DIN 2353, Einschraubzapfen Form B nach DIN 3852 Blatt 2 (mit Dichtkante oder Weichdichtung).
Bei Blockzylindern mit Aluminium- oder Bronzegehäuse dürfen nur Rohrverschraubungen mit Weichdichtung (Elastic-Dichtungen) verwendet werden.
Wichtig! Es darf kein zusätzliches Dichtmittel wie z. B. Teflonband verwendet werden!

Federraumbelüftung bei einfach wirkenden Blockzylindern (Bild 3)
Wenn die Gefahr besteht, dass aggressive Schneid- und Kühlflüssigkeit durch den Sintermetall-Filter in den Federraum gelangen können, muss ein Belüftungsschlauch angeschlossen und an eine geschützte Stelle verlegt werden.
Weitere Hinweise und Vorsorgemaßnahmen hierzu enthält das Katalogblatt A 0.110.

Lecköl
ROEMHELD Blockzylinder sind im statischen Zustand leckölfrei. Beim Verfahren des Kolbens wird eine leckagearme Abdichtung durch die doppelte Kolbendichtung erreicht.
Im Interesse der Dichtungslebensdauer ist Trockenlauf zu vermeiden, so dass ein geringer Restschmierfilm toleriert wird.
Zulässige Richtwerte für 1000 Doppelhübe und Hydrauliköl HLP 22 sind:

  • bis 32 mm Kolbendurchmesser: < 0,30 cm3
  • ab 40 mm Kolbendurchmesser:  < 0,60 cm3

Zulässige Querkräfte
Querkräfte belasten die Kolben- und Kolbenstangenführung des Zylinders und führen dadurch zu einer Reduzierung der Lebensdauer und zu Undichtigkeiten bis hin zur Zerstörung des Zylinders. Querkräfte sollten deshalb – insbesondere bei einfach wirkenden Zylindern – vermieden werden.
In keinem Fall darf die Kolbenquerkraft 3 % der Zylinderkraft bei maximalem Betriebsdruck überschreiten (bis 50 mm Hub). Bei längeren Hüben bitte rückfragen.

Befestigung (Bild 4)
Für die Befestigung von Blockzylindern können grundsätzlich Schrauben der Festigkeitsklasse 8.8 verwendet werden.
Werden Blockzylinder mit Schrauben quer zur Zylinderachse befestigt, müssen sie ab einem bestimmten Betriebsdruck abgestützt werden.
Blockzylinder: ab 160 / 250 bar
Hydro-Blockzylinder: ab 100 / 160 bar
(Einsatz als Druckzylinder / Zugzylinder)
Die Höhe der Abstützung braucht nur wenige Millimeter zu betragen.

Blockzylinder mit einstellbarer Endlagendämpfung B1.530
Werden Hydraulikzylinder mit hohen Geschwindigkeiten verfahren, so wird beim ungebremsten Auftreffen des Kolbens in der Endlage schlagartig eine hohe Energie freigesetzt, die von dem Zylindergehäuse und der Gewindebuchse aufgenommen  werden muss. Dies kann zur Reduzierung der Lebensdauer des Zylinders führen. Auch unerwünschte Auswirkungen auf die eigentliche Funktion durch Erschütterungen sowie Lärmbelästigungen durch die Schläge können die Folge sein.
Abhilfe schafft natürlich die Reduzierung der Geschwindigkeit. Ist dies aber nicht möglich, so ist der Einsatz eines Zylinders  mit integrierter hydraulischer Endlagendämpfung zu empfehlen. Diese Endlagendämpfung zwingt das Hydraulikmedium auf den letzen Millimetern des Hubs (z.B. 8 mm) durch eine Bohrung o.ä.. Durch diese Blendenwirkung wird der Volumenstrom gedrosselt und damit die Kolbengeschwindigkeit und die Energie in den  Endlagen reduziert.
Die Endlagendämpfung ist einstellbar und die Dämpfungswirkung kann auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst werden. Zudem können die beiden Endlagen auch unabhängig voneinander eingestellt werden.

Blockzylinder mit Magnetsensoren (Bild 5)
Am Kolben wird ein Permanentmagnet befestigt, dessen Magnetfeld über einen elektronischen Magnetsensor erfasst wird. Die Magnetsensoren werden bei den Blockzylindern außen am Gehäuse in Längsnuten befestigt.

Beeinflussung des Magnetfelds durch benachbarte, magnetisierbare Bauteile (z. B. Stahlteile):
Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, wird empfohlen zwischen Magnetsensor und magnetisierbaren Bauteilen einen Abstand von mindestens 25 bis 30 mm einzuhalten. Zwar kann die Funktion auch durchaus bei einem kleineren Abstand gegeben sein, dies hängt jedoch sehr von der individuellen Einbausituation ab. So können in der Regel auch übliche Stahlschrauben zur Befestigung des Zylinders verwendet werden. In Grenzfällen können Schrauben aus nichtmagnetisierbarem Stahl (z. B. VA-Schrauben) eine Verbesserung des Magnetfelds bewirken.

Beeinflussung des Magnetfelds durch benachbarte Magnetsensoren
Wenn mehrere Blockzylinder mit Magnetsensoren direkt nebeneinander eingebaut werden, können sich die Magnetsensoren gegenseitig beeinflussen und es kommt zu Funktionsstörungen. Abhilfe kann ein magnetisierbares Stahlblech schaffen, dass zur Abschirmung zwischen die Blockzylinder bzw. Magnetsensoren gesetzt wird.

Anforderungen an die Spannungsversorgung
Siehe Katalogblatt G2.140

Maximale Betriebstemperatur aller erforderlichen Bauteile
Magnet: +100 °C
Magnetsensor: + 100 °C
Anschlusskabel mit Winkelstecker: +90 °C

Überfahrweg und Schalthysterese von ca. 3 mm
Dies ist schon bei der Justierung der Magnetsensoren zu beachten.
Bei stillstehendem Kolben sollte der Magnetsensor immer aus der entgegengesetzten Bewegungsrichtung an den Kolben herangeschoben werden.

 

Dichtsätze
für Hydraulikelemente

Katalogblatt S0.001

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Bild 1: Druckschrauben und Kupplungszapfen
 
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Bild 2: Magnetsensoren für Positionskontrollen
 
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Bild 3: Gelenklager für Blockzylinder B1.542
 
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Bild 4: Induktive Nährungssensoren
 

Druckschrauben und Kupplungszapfen (Bild 1)
für Kolbenstangen mit Innengewinde
Katalogblatt G 3.800

 

Magnetsensoren für Positionskontrollen (Bild 2)
für Blockzylinder B 1.553 und B 1.554
Katalogblatt G 2.140

 

 

 

Gelenklager für Blockzylinder B 1.542 (Bild 3)
(Gelenkköpfe und Lagerböcke)
Katalogblatt G.3810

 

Induktive Nährungssensoren (Bild 4)
=> siehe PDF-Katalogblätter der Blockzylinder

 

 

 

Belüftungs-Zubehör
für die Federraumbelüftung
von einfach wirkenden Elementen
Katalogblatt G0.110

 
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Bild 1: Werkzeug zur Herstellung eines Automobil-Bauteiles.
 
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Bild 2: Werkzeug zur Herstellung von Verbindungselementen für Kinderwagen.
 
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Bild 3: Werkzeug zur Herstellung von Handy-Gehäusen.
 
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Bild 4: Betätigen von Kernstiften
 
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Bild 5: Betätigen eines Schiebers in einer Tiefziehform
 
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Bild 6: Betätigen von Kernzugplatten












 
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Bild 7: Spritzgießform
 

Werkzeug zur Herstellung eines Automobil-Bauteiles (Bild 1)
5 Blockzylinder betätigen die Kernzüge für die geforderte Maßhaltigkeit der komplexen Formgebung dieses Rohrbogens mit zwei zusätzlichen Rohranschlüssen.

 

 

 

 

Werkzeug zur Herstellung von Verbindungselementen für Kinderwagen (Bild 2)
Hier werden die Kernzüge für Spritzguss-Verbindungsteile aus Kunststoff über zwei Alu-Blockzylinder B1.554 zur positionsgenauen Fertigung aus- und eingeschoben.

 

 

 

Werkzeug zur Herstellung von Handy-Gehäusen (Bild 3)
Die exakte Ausformung der Einbuchtung zur späteren Aufnahme des Mikrofons erfolgt während des Spritzvorganges über Stempel, die über Alu-Blockzylinder mit Magnetsensoren betätigt werden.

 

 

Betätigen von Kernstiften ( Bild 4 )
Im Bild ist der Kernzug im Hauptkern untergebracht. Die Positionskontrolle gibt die erforderliche Information über die Stellung der Kernstifte.
Die Verbindung zwischen Zylinder und Kernzug soll mit einem Kupplungszapfen erfolgen, da Kernzüge im allgemeinen selbstführend sind.

 

 

Betätigen eines Schiebers in einer Tiefziehform ( Bild 5 )
Wenn aus Kräfte- oder Platzgründen ein Blockzylinder nicht direkt eingesetzt werden kann, bietet sich der Hydraulik-Blockzylinder mit Gelenklager an.
Das Bild zeigt die Betätigung eines Schiebers in einer Behältertiefziehform. Die Positionskontrolle gibt auch hier die erforderliche Information über die Stellung des Schiebers.

Betätigen von Kernzugplatten (Bild 6)
Das Bild zeigt einen Artikel, der in drei Ausführungen geschäumt wird. Durch zwei unabhängig voneinander gesteuerten Kern-zugplatten
werden die jeweils benötigten Kernstifte in Stellung gefahren.
Ausführung A Kernzugplatte 1 eingefahren
Ausführung B Kernzugplatte 2 eingefahren
Ausführung C Kernzugplatte 1+ 2 eingefahren
Die Kernzugplatten fahren in der vorderen und hinteren Stellung gegen
Festanschläge und werden in beiden Positionen durch Stellungsschalter kontrolliert. Dadurch ist eine Einbindung in die Steuerung des Formenträgers möglich.
Die Abbildung zeigt die Ausführung A;
Kernzugplatte 1 ist eingefahren,
Kernzugplatte 2 ist nicht angesteuert.
Die Bauhöhe der Schäumform ist durch den Formenträger vorgegeben.
Durch die kleine und kompakte Bauweise der Blockzylinder konnten die Kernzugplatten Platz sparend eingebaut werden.

Spritzgießform (Bild 7)
2 runde Durchbrüche auf der Spritzseite

Konstruktionslösung:
Vor der Formöffnung müssen die Konturkerne mittels Zylinder gezogen werden.

Voraussetzungen:
Kernzugsteuerung an der Spritzgussmaschine.
Beide Konturkerne über Brücke zusammenfassen, um diese mit einem Zylinder ziehen zu können. Werkzeug mit Endschaltern ausrüsten, um Zylinderpositionen „ein“ und „aus“ abfragen zu können.

Gewählt:
Blockzylinder mit Positionsüberwachung
Ø 25 /16 x 20 Hub
Bestell-Nr. 1543-513
Katalogblatt B 1.554

Zyklusablauf (vereinfacht dargestellt)

  • Form geschlossen, eingespritzt
  • Konturkern fährt aus
  • Endschalter gibt Befehl
  • Form öffnet
  • Produkt wird entformt
  • Form schließt
  • Endschalter gibt Befehl, Konturkern fährt ein
  • Masse wird eingespritzt
  • Neuer Zyklus