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Einschraubzylinder

Hydraulikzylinder und Hydraulikkolben zum Einschrauben

 

einfach wirkend mit Federrückzug

doppelt wirkend

Kolbendurchmesser: 8 .. 50 mm
Stangendurchmesser: 5 .. 25 mm
Hub: 4 .. 40 mm
max. Druckkraft: 2,5 .. 62,8 kN
max. Betriebsdruck: 160 .. 500 bar

Baureihe Katalogblatt Technische Basisdaten
B1.4301
B1.4301
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B1.4301 Einschraubzylinder

 

einfach wirkend mit Federrückzug

mit Abstreifer

kurze Bauform

max. Betriebsdruck 500 bar

Kolbendurchmesser: 8 .. 32 mm
Stangendurchmesser: 5 .. 20 mm
Hub: 4 .. 16 mm
max. Druckkraft: 2,5 .. 40 kN
Außengewinde: M16 .. M42

B1.450
B1.450
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B1.450 Einschraubzylinder

 

einfach wirkend mit Federrückzug

mit Abstreifer

max. Betriebsdruck 500 bar

Kolbendurchmesser: 12 .. 32 mm
Stangendurchmesser: 8 .. 20 mm
Hub: 8 .. 16 mm
max. Druckkraft: 5,6 .. 40 kN
Außengewinde: M20 .. M42

B1.458
B1.458
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B1.458 Einschraubzylinder

 

einfach wirkend mit Federrückzug

max. Betriebsdruck 160/500 bar

Kolbendurchmesser: 8 mm
Stangendurchmesser: 5 mm
Hub: 5 und 10 mm
max. Druckkraft: 2,5 kN
Außengewinde: M12

B1.459
B1.459
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B1.459 Einschraubzylinder

 

einfach wirkend mit Federrückzug

mit Abstreifer

max. Betriebsdruck 160/500 bar

Kolbendurchmesser: 8 mm
Stangendurchmesser: 5 mm
Hub: 10 mm
max. Druckkraft: 2,5 kN
Außengewinde: M16

B1.460
B1.460
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B1.460 Einschraubzylinder

 

einfach wirkend mit Federrückzug

max. Betriebsdruck 500 bar

Plungerbauweise
Kolbendurchmesser: 12 .. 32 mm
Hub: 10 .. 20 mm
max. Druckkraft: 5,7 .. 40 kN
Außengewinde: M22 .. M48

B1.461
B1.461
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B1.461 Einschraubzylinder

 

einfach wirkend mit Federrückzug

und Doppelabstreifer

max. Betriebsdruck 500 bar

Plungerbauweise
Kolbendurchmesser: 12 .. 32 mm
Hub: 10 .. 20 mm
max. Druckkraft: 5,7 .. 40 kN
Außengewinde: M22 .. M48

B1.462
B1.462
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B1.462 Einbaukolben

 

einfach wirkend mit Federrückzug

max. Betriebsdruck 250 bar

Plungerkolben
Kolbendurchmesser: 25 .. 50 mm
Hub: 8 und 12 mm
max. Druckkraft: 12,2 .. 48,7 kN
Außengewinde: G1/8 .. G1/2

B1.464
B1.464
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B1.464 Einschraubzylinder

 

Kurzhubversion

einfach wirkend mit Federrückzug

max. Betriebsdruck 500 bar

Plungerbauweise
Kolbendurchmesser: 20 .. 32 mm
Hub: 4 und 8 mm
max. Druckkraft: 15,7 .. 40,2 kN
Außengewinde: M38 .. M56

B1.470
B1.470
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B1.470 Einschraubzylinder

 

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 500 bar

Kolbendurchmesser: 16 ..40 mm
Stangendurchmesser: 10 .. 25 mm
Hub: 16 .. 40 mm
max. Druckkraft: 10,0 .. 62,8 kN
Außengewinde: M26 .. M60

B1.711-1
B1.711-1
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B1.711 Einschraubzylinder mit Klemmkolben

 

einfach wirkend mit Federrückzug

max. Betriebsdruck 500 bar

Einschraubzylinder
max. Spannkraft: 5 kN
max. Haltekraft: 10 kN
max. Belastungskraft: 24,5 kN
Kolbendurchmesser: 20 mm
Hub: 10 mm

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Bild 1: Doppelt wirkende Einschraubzylinder B1.470
 
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Bild 2: Einschraubzylinder mit Klemmkolben B1.711
 

Einschraubzylinder werden direkt in einen Grundkörper eingeschraubt.
Das Druckmedium wird durch Bohrungen zugeführt. Hierdurch entfallen freiliegende Leitungen und Verschraubungen.

Einschraubzylinder sind in der Regel einfach wirkende Hydraulikzylinder mit Federrückzug.
Die eingebaute Rückholfeder zieht den Kolben im drucklosen Zustand zurück.
Einfach wirkende Einschraubzylinder mit Federrückzug sind im eingefahrenen Zustand nicht belastbar.

Unterschieden werden Einschraubzylinder in Ausführungen mit normalem Hydraulikkolben und Plungerbauweise.

Besondere Ausführungen:
Doppelt wirkende Einschraubzylinder B 1.470 (Bild 1)

Einschraubzylinder mit Klemmkolben B 1.711 (Bild 2)
Einschraubzylinder mit Klemmkolben sind einfach wirkende Plungerzylinder, ähnlich der Bauform nach Blatt B 1.461.
Der Kolben ist allerdings so gestaltet, dass er bei Druckbeaufschlagung eine Aufweitung und damit eine Verklemmung im Zylindergehäuse erfolgt. Die zulässige Belastungskraft des Kolbens ist damit etwa 5-mal höher als Spannkraft des Kolbens.
Werkstücke können damit sowohl gespannt als auch abgestützt werden.

 

Dichtsätze
für Hydraulikelemente

Katalogblatt S0.001

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Bild 1: Druckschrauben und Kupplungszapfen
 

Druckschrauben und Kupplungszapfen (Bild 1)
für Kolbenstangen mit Innengewinde
Katalogblatt G.3800

 
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Bild 1: Mehrfachspannvorrichtung
 
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Bild 2: Einschraubzylindern mit Pendeldruckstücken
 
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Bild 3: Werkstückspannungen über Umlenkhebel
 
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Bild 4: Einschraubzylinder in einer Mehrfachspannleiste
 
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Bild 5: Einschraubzylinder als Zugzylinder
 
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Bild 6: Spritzgießform
 

Anwendungsbeispiel 1 (Bild 1)
Mehrfachspannvorrichtung zum Spannen kleiner Teile. Die Zylinder können dabei in Spannleisten oder Spannjoche angeordnet sein.

Anwendungsbeispiel 2 (Bild 1)
Die Mehrfachspannvorrichtung ist mit Einschraubzylindern mit Pendeldruckstücken ausgerüstet. Die 3°-Neigung der Einschraubzylinder bewirkt eine Niederhaltekraft von ca. 5 % der Spannkraft. Die Pendeldruckstücke ergeben bei planen Spannflächen eine relativ geringe Flächenpressung an der Wirkstelle.

 

 

 

 

 

Anwendungsbeispiel 3 (Bild 3)
Werkstückspannungen über Umlenkhebel eignen sich vorteilhaft für Teile, die hoch über der Vorrichtungsgrundplatte gespannt werden. Der geschlossene Kraftfluss innerhalb begrenzter Teile der Vorrichtung hält Verformungskräfte von der Vorrichtungsgrundplatte fern. Der Umlenkhebel ermöglicht eine einfache Anpassung der Übersetzungsverhältnisse für die eigentliche Spannkraft.

 

 

 

 

Anwendungsbeispiel 4 (Bild 4)
Doppelt wirkende Einschraubzylinder in einer Mehrfachspannleiste für eine Schweißvorrichtung. Druckschraube mit Kupplungszapfen (siehe Blatt G3.800).

 

 

Anwendungsbeispiel 5 (Bild 5)
Doppelt wirkende Einschraubzylinder als Zugzylinder für eine Mehrfachspannvorrichtung zum Fräsen einer Schlüsselfläche.

Anwendungsbeispiel 6: Spritzgießform (Bild 6)

Besonderheit
Rechteckstutzen mit Querbohrung formen.

Konstruktionslösung
Rechteckstutzen durch Schrägstiftschieber (2) formen.
Querbohrungen durch eingebauten Einschraubzylinder (5) in Schieber (2) formen.

Zyklusablauf (vereinfacht dargestellt)
1. Form geschlossen, Masse eingespritzt
2. Einschraubzylinder (5) fährt aus
3. Form öffnet (Schieber formt Stutzen frei)
4. Produkt wird entformt
5. Form schließt
6. Einschraubzylinder (5) fährt ein
1. Neuer Zyklus

Vorteil

  • Weniger bewegliche Teile
  • Höhere Sicherheit beim Funktionsablauf
  • Einsparung der Verschleißelemente
  • Nur eine Führung
  • Integrierte Ölzufuhr innerhalb des Schiebers

Nachteil

  • Umgebungstemperatur bis ca. max. 180 °C
  • Geringfügig längere Zykluszeit