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Pneumatik-Schwenkspanner

Pneumatische Spannelemente mit schwenkbarem Kolben

für verstellbare Magnetsensoren

doppelt wirkend

max. Spannkraft: 140 .. 1400 N
Stangendurchmesser: 8 .. 25 mm
Kolbendurchmesser: 20 .. 63 mm
Spannhub: 7 .. 18 mm
max. Betriebsdruck 7 bar

Baureihe Katalogblatt Technische Basisdaten
RHI-S027
RHI-S027
 
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RHI-S027 Pneumatik-Schwenkspanner mit Verriegelung

 

Flansch oben,

pneumatische Entspannkontrolle optional,

doppelt wirkend

Betriebsdruckbereich 2 … 6 bar

- 100 % Spannkraft auch nach Wegfall der Energiezufuhr
- automatische Verriegelung im Spannbereich
- Spanneisenindexierung
- Schwenkgeschwindigkeit einstellbar
- pneumatische Entspannkontrolle
- Metallabstreifer optional
- Flanschanschluss über gebohrte Kanäle
- Einbaulage beliebig

J7.201
J7.201
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J7.201 Pneumatik-Schwenkspanner

 

für verstellbare Magnetsensoren

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 7 bar

max. Spannkraft: 140 .. 1400 N
Stangendurchmesser: 8 .. 25 mm
Kolbendurchmesser: 20 .. 63 mm
Spannhub: 7 .. 18 mm
Außengewinde: M30 .. M80

J7.202
J7.202
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J7.202 Pneumatik-Schwenkspanner

 

Blockversion

für verstellbare Magnetsensoren

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 7 bar

max. Spannkraft: 140 .. 1400 N
Stangendurchmesser: 8 .. 25 mm
Kolbendurchmesser: 20 .. 63 mm
Spannhub: 7 .. 18 mm

J7.203
J7.203
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J7.203 Pneumatik-Schwenkspanner

 

Flanschausführung oben

für verstellbare Magnetsensoren

doppelt wirkend

max. Betriebsdruck 7 bar

max. Spannkraft: 140 .. 1400 N
Stangendurchmesser: 8 .. 25 mm
Kolbendurchmesser: 20 .. 63 mm
Spannhub: 7 .. 18 mm
Außengewinde: M40 .. M85

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Bild 1: Einsatz
 
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Bild 2: Funktion













 
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Bild 3: Schwenkrichtung




 
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Bild 4: Ausführung mit Außengewinde J7.201
 
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Bild 5: Block-Ausführung J7.202 - Druckluftzufuhr über Anschlussgewinde
 
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Bild 6: Block-Ausführung J7.202 - Flanschausführung B
 
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Bild 7: Block-Ausführung J7.202 - Flanschausführung K
 
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Bild 8: Flanschausführung oben J7.203
 
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Bild 9: Flanschausführung oben J7.203 - Befestigung mit Außengewinde
 
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Bild 10: Flanschausführung oben J7.203 - Befestigung mit Bundmuttern
 
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Bild 11: Flanschausführung oben J7.203 - Pneumatikanschluss mit gebohrten Kanälen
 
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Bild 12: J7.201 - Positionskontrolle mit Magnetsensoren
 
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Bild 13: J7.202 - Positionskontrolle mit Magnetsensoren
 
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Bild 14: J7.203 - Positionskontrolle mit Magnetsensoren
 
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Bild 15: Wartungseinheit für Druckluftaufbereitung
 

Einsatz (Bild 1)
Der pneumatische Schwenkspanner wird zum Spannen von Werkstücken benutzt, bei denen die Spannpunkte zum Be- und Entladen der Vorrichtung frei sein müssen. Pneumatische Schwenkspanner finden dort ihre Anwendung, wo niedrige Spannkräfte ausreichend sind. Der eingebaute Magnetkolben ermöglicht die Abfrage der Spann- sowie der Entspannstellung.

 



Funktion (Bild 2)
Der Schwenkspanner ist ein Zugzylinder, bei dem ein Teil des Gesamthubs als Schwenkhub zum Drehen des Kolbens und  des aufgeschraubten Spanneisens verwendet wird.

Beschreibung
Bei Druckbeaufschlagung auf den Kolben schwenkt und senkt das Spanneisen um 90º in die Spannstellung, um anschließend eine axiale Senkbewegung auf einen Spannpunkt auszuführen.
Die Positionsüberwachung gibt die erforderlichen Informationen über die Stellung des Kolbens, aber nicht die Stellung des Spanneisens. Die Abfrage erfolgt über elektronische Magnetsensoren (siehe Zubehör), die das Magnetfeld des Magnetkolbens erfassen. Die Schaltpunkte sind durch Verschieben der Magnetsensoren frei einstellbar.

Werkstoffe
Der Schwenkspanner wird in rostfreier Qualität geliefert. Die Führungsbuchse, Gehäuse, Kolben und Flansch sind aus eloxiertem Aluminium gefertigt. Die Kolbenstange besteht aus rostfreiem Stahl.

Schwenkrichtung (Bild 3)
Wahlweise 90° rechts oder links schwenkend lieferbar.
Die "Drehrichtung rechts" bezeichnet die Drehung des Kolbens im Uhrzeigersinn vom ausgefahrenen Zustand (Grundstellung) beginnend. Die Drehrichtung links dementsprechend erfolgt gegen den Uhrzeigersinn.

Ausführung mit Außengewinde J 7.201 (Bild 4)
Als Flanschbefestigung (Flansch ist Zubehör) oder mit Außengewinde und Bundmuttern lassen sich die Elemente auf Vorrichtungen gut den unterschiedlichen Einbauverhältnissen anpassen.

 

 

 

 

 

 

Block-Ausführung J 7.202 (Bild 5 – 7)
Zur Befestigung ist das Gehäuse mit Längs- und Querbohrungen ausgestattet. Die Druckluftzufuhr kann über Anschlussgewinde (Bild 5) oder gebohrte Kanäle in der Bodenseite (Ausführung B - Bild 6) oder in der Breitseite (Ausführung K - Bild 7) erfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flanschausführung oben J 7.203 (Bild 8 – 11)
Als Flanschbefestigung oder mit Außengewinde und Bundmutter lassen sich die Elemente auf Vorrichtungen gut den unterschiedlichen Einbauverhältnissen anpassen. Die Druckluftzufuhr kann über Anschlussgewinde oder gebohrte Kanäle in der Flanschunterseite erfolgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Positionskontrolle mit Magnetsensoren (Bild 12 – 14)
Am Kolben wird ein Permanentmagnet befestigt, dessen Magnetfeld über einen elektronischen Magnetsensor erfasst wird.

Die elektronischen Magnetsensoren bieten gegenüber herkömmlichen Reed-Schaltern folgende Vorteile:

  • Unempfindlichkeit gegen Stoß- und Rüttelbeanspruchung
  • Prellfreies Ausgangssignal
  • Nur ein Schaltpunkt
  • Verschleißfrei
  • Verpolschutz
  • Kurzschlussfest

Der elektrische Anschluss erfolgt wie bei üblichen induktiven Näherungsschaltern.
Bis zu vier Magnetsensoren können in Reihe geschaltet werden.

Die Befestigung der Magnetsensoren erfolgt bei der Ausführung mit Außengewinde J 7.201 mit einer Schlauchschelle an dem Schwenkspannergehäuse (Bild 12). Bei der Block-Ausführung J 7.202 (Bild 13) und der Flanschausführung oben J 7.203 (Bild 14) in Nuten der Gehäuse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtige Hinweise
Der Betrieb dieser pneumatischen Elemente muss immer mit einer zusätzlichen Wartungseinheit (Bild 15) erfolgen, um zu gewährleisten, dass die Spannelemente mit richtig aufbereiteter Druckluft versorgt werden.
Es ist sicherzustellen, dass die Schwenkbewegung ohne Behinderung erfolgen kann.
Bei Anfertigung von Sonderspanneisen mit anderen Längen dürfen die in den Spannkraftdiagrammen zugeordneten Betriebsdrücke nicht überschritten werden.

 

Einsatzhinweise für
Magnetsensoren

Katalogblatt G2.140

Spanneisenaufnahme
Zur Aufnahme von Spanneisen oder Spannpratzen dient in der Regel eine Kegelaufnahme am Kolben des Schwenkspanners.
Das Kegelverhältnis ist 1:10. Diese Aufnahme ist bei allen Typen einer Größe gleich.

Betriebsdruck
Der maximal zulässige Betriebsdruck beträgt 7 bar.
Der minimal zulässige Betriebsdruck beträgt 3 bar.

Toleranz des Schwenkwinkels
beträgt ±2°.

Maßtoleranzen
Maße ohne Toleranzangaben entsprechenden Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768 -mH.

Schwenkspanner mit Magnetsensoren
Am Kolben wird ein Permanentmagnet befestigt, dessen Magnetfeld über einen elektronischen Magnetsensor erfasst wird.


- Beeinflussung des Magnetfelds durch benachbarte, magnetisierbare Bauteile (z. B. Stahlteile):
Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, wird empfohlen zwischen Magnetsensor und magnetisierbaren Bauteilen einen Abstand von mindestens 25 bis 30 mm einzuhalten. Zwar kann die Funktion auch durchaus bei einem kleineren Abstand gegeben sein, dies hängt jedoch sehr von der individuellen Einbausituation ab. So können in der Regel auch übliche Stahlschrauben zur Befestigung des Zylinders verwendet werden. In Grenzfällen können Schrauben aus nichtmagnetisierbarem Stahl (z. B. VA-Schrauben) eine Verbesserung des Magnetfelds bewirken.

- Beeinflussung des Magnetfelds durch benachbarte Magnetsensoren
Wenn mehrere Blockzylinder mit Magnetsensoren direkt nebeneinander eingebaut werden, können sich die Magnetsensoren gegenseitig beeinflussen und es kommt zu Funktionsstörungen. Abhilfe kann ein magnetisierbares Stahlblech schaffen, dass zur Abschirmung zwischen die Blockzylinder bzw. Magnetsensoren gesetzt wird.

- Anforderungen an die Spannungsversorgung
siehe Katalogblatt G2.140

- Überfahrweg und Schalthysterese von ca. 3 mm
Dies ist schon bei der Justierung der Magnetsensoren zu beachten. Bei stillstehendem Kolben sollte der Magnetsensor immer aus der entgegengesetzten Bewegungsrichtung an den Kolben herangeschoben werden.

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Bild 1: Einseitiges Spanneisen mit Druckschraube
 
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Bild 2: Spanneisen für Sonderausführungen
 
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Bild 3: Bundmutter
 
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Bild 4: Gewindeflansch
 
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Bild 5: Magnetsensoren
 
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Bild 6: Anschlusskabel mit Winkelstecker
 

Spanneisen

  • Einseitiges Spanneisen mit Druckschraube (Bild 1)
  • Spanneisen für Sonderausführungen (Bild 2)

 

 

 

 

 

Bundmutter (Bild 3)

 

 

 

 


Gewindeflansch (Bild 4)

 

 

 
Magnetsensoren (Bild 5) und
Anschlusskabel mit Winkelstecker
(Bild 6)

 

 

 

 

 

 

 

 

Pneumatik-Bauteile

  • Kunststoffschlauch
  • Stecknippel-Verschraubung
  • L-Stecknippel-Verschraubung
  • Stecknippel-Verteiler
  • Schlauchverbindung, L-Stück 90°
  • Wartungseinheit

Pneumatik-Schwenkspanner J7.201
Flansch unten / Außengewinde

  • Flansch unten
  • Bundmutter
  • Gewindeflansch
  • Spanneisen
  • Druckschrauben
  • Magnetsensoren mit Schlauchschelle
  • Anschlusskabel

siehe Katalogblatt J7.201

Pneumatik-Schwenkspanner J7.202
Blockversion

  • Spanneisen
  • Druckschrauben
  • Magnetsensoren
  • Anschlusskabel

siehe Katalogblatt J7.202

Pneumatik-Schwenkspanner J7.203
Flansch oben / Außengewinde

  • Bundmutter
  • Spanneisen
  • Druckschrauben
  • Magnetsensoren
  • Anschlusskabel

siehe Katalogblatt J7.203