Einschraubzylinder

Hydraulikzylinder und Hydraulikkolben zum Einschrauben

einfach wirkend mit Federrückzug
doppelt wirkend

Baureihen  (9)

Artikel  (68)

  1. Ø25 x 8 mm Hub – mit Federrückstellung – 250 bar, nach Blatt B1.462
  2. Ø32 x 8 mm Hub – mit Federrückstellung – 250 bar, nach Blatt B1.462
  3. Ø40 x 8 mm Hub – mit Federrückstellung – 250 bar, nach Blatt B1.462
  4. Ø50 x 12 mm Hub – mit Federrückstellung – 250 bar, nach Blatt B1.462
  5. Ø 8 x 4 mm Hub – 500 bar, nach Blatt B1.4301
  6. Ø 12 x 4 mm Hub – 500 bar, nach Blatt B1.4301
  7. Ø 16 x 6 mm Hub – 500 bar, nach Blatt B1.4301
  8. Ø 25 x 12 mm Hub – 500 bar, nach Blatt B1.4301
  9. Ø 32 x 16 mm Hub – 500 bar, nach Blatt B1.4301
  10. Ø 12 x 8 mm Hub – M20 x1,5 mm – 500 bar, nach Blatt B1.450
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Beschreibung

Einschraubzylinder werden direkt in einen Grundkörper eingeschraubt.
Das Druckmedium wird durch Bohrungen zugeführt. Hierdurch entfallen freiliegende Leitungen und Verschraubungen.

Einschraubzylinder sind in der Regel einfach wirkende Hydraulikzylinder mit Federrückzug.
Die eingebaute Rückholfeder zieht den Kolben im drucklosen Zustand zurück.
Einfach wirkende Einschraubzylinder mit Federrückzug sind im eingefahrenen Zustand nicht belastbar.

Unterschieden werden Einschraubzylinder in Ausführungen mit normalem Hydraulikkolben und Plungerbauweise.

Besondere Ausführungen:
Doppelt wirkende Einschraubzylinder B 1.470

Doppelt wirkende Einschraubzylinder B1.470

PDF Katalogblätter

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Einschraubzylinder einfach wirkend mit Federrückzug – mit Abstreifer – kurze Bauform – max. Betriebsdruck 500 bar

Katalogblatt B1.4301
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Einschraubzylinder einfach wirkend mit Federrückzug – mit Abstreifer – max. Betriebsdruck 500 bar

Katalogblatt B1.450
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Einschraubzylinder einfach wirkend mit Federrückzug – max. Betriebsdruck 160/500 bar

Katalogblatt B1.458
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Einschraubzylinder einfach wirkend mit Federrückzug – mit Abstreifer – max. Betriebsdruck 160/500 bar

Katalogblatt B1.459
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Einschraubzylinder einfach wirkend mit Federrückzug – max. Betriebsdruck 500 bar

Katalogblatt B1.460
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Einschraubzylinder einfach wirkend mit Federrückzug – und Doppelabstreifer – max. Betriebsdruck 500 bar

Katalogblatt B1.461
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Einschraubzylinder Kurzhubversion – einfach wirkend mit Federrückzug – max. Betriebsdruck 500 bar

Katalogblatt B1.464

Anwendungsbeispiel

Anwendungsbeispiel 1

Mehrfachspannvorrichtung zum Spannen kleiner Teile. Die Zylinder können dabei in Spannleisten oder Spannjoche angeordnet sein.

Mehrfachspannvorrichtung

Anwendungsbeispiel 2

Die Mehrfachspannvorrichtung ist mit Einschraubzylindern mit Pendeldruckstücken ausgerüstet. Die 3°-Neigung der Einschraubzylinder bewirkt eine Niederhaltekraft von ca. 5 % der Spannkraft. Die Pendeldruckstücke ergeben bei planen Spannflächen eine relativ geringe Flächenpressung an der Wirkstelle.

Einschraubzylindern mit Pendeldruckstücken

Anwendungsbeispiel 3

Werkstückspannungen über Umlenkhebel eignen sich vorteilhaft für Teile, die hoch über der Vorrichtungsgrundplatte gespannt werden. Der geschlossene Kraftfluss innerhalb begrenzter Teile der Vorrichtung hält Verformungskräfte von der Vorrichtungsgrundplatte fern. Der Umlenkhebel ermöglicht eine einfache Anpassung der Übersetzungsverhältnisse für die eigentliche Spannkraft.

Werkstückspannungen über Umlenkhebel

Anwendungsbeispiel 4

Doppelt wirkende Einschraubzylinder in einer Mehrfachspannleiste für eine Schweißvorrichtung. Druckschraube mit Kupplungszapfen (siehe Blatt G3.800).

Einschraubzylinder in einer Mehrfachspannleiste

Anwendungsbeispiel 5

Doppelt wirkende Einschraubzylinder als Zugzylinder für eine Mehrfachspannvorrichtung zum Fräsen einer Schlüsselfläche.

Einschraubzylinder als Zugzylinder

Anwendungsbeispiel 6: Spritzgießform

Besonderheit
Rechteckstutzen mit Querbohrung formen.

Konstruktionslösung
Rechteckstutzen durch Schrägstiftschieber (2) formen.
Querbohrungen durch eingebauten Einschraubzylinder (5) in Schieber (2) formen.

Zyklusablauf (vereinfacht dargestellt)
1. Form geschlossen, Masse eingespritzt
2. Einschraubzylinder (5) fährt aus
3. Form öffnet (Schieber formt Stutzen frei)
4. Produkt wird entformt
5. Form schließt
6. Einschraubzylinder (5) fährt ein
1. Neuer Zyklus

Vorteil

  • Weniger bewegliche Teile
  • Höhere Sicherheit beim Funktionsablauf
  • Einsparung der Verschleißelemente
  • Nur eine Führung
  • Integrierte Ölzufuhr innerhalb des Schiebers

Nachteil

  • Umgebungstemperatur bis ca. max. 180 °C
  • Geringfügig längere Zykluszeit
Spritzgießform