Hydrozylinder

Hydraulikzylinder in Zylinderrohrausführung

doppelt wirkend

Baureihen  (3)

Artikel  (108)

  1. Ø25/16 x 100 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  2. Ø25/16 x 160 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  3. Ø25/16 x 200 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  4. Ø25/16 x 250 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  5. Ø25/16 x 320 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  6. Ø25/16 x 400 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  7. Ø25/16 x 500 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  8. Ø25/16 x 630 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  9. Ø25/16 x 800 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
  10. Ø25/16 x 1000 mm Hub – ohne Dämpfung – 200 bar, nach Blatt B1.2811
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Beschreibung

Hydrozylinder werden zum Spannen von Werkstücken oder für hydraulisch betätigte Bewegungs- und Betätigungsaufgaben eingesetzt. Durch die Zylinderrohrkonstruktion können Hübe bis 1.200 mm realisiert werden.

Zylinderrohrkonstruktion des Hydrozylinders B1.2811

Neben den beiden Hydrozylinder-Baureihen wird auch die Hydro-Blockzylinder-Baureihe B1.590 angeboten, die am Gehäuse aufgeflanscht werden kann.

Flanschbefestigung des Hydro-Blockzylinders B1.590

Hydrozylinder mit einstellbarer Endlagendämpfung

Durch die Endlagendämpfung wird auf den letzten Millimetern des Hubs (z.B. 8 mm) der Volumenstrom gedrosselt und damit die Kolbengeschwindigkeit und die Energie in den Endlagen reduziert. Die Endlagendämpfung ist einstellbar und die Dämpfungswirkung kann auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst werden. Zudem können die beiden Endlagen unabhängig voneinander eingestellt werden.

Hydrozylinder B1.282 mit einstellbarer Endlagendämpfung

Endlagenkontrolle mit hochdruckfesten Näherungssensoren

Das Zylindergehäuse erhält für jede Endlagen eine Bohrung mit Innengewinde, in die ein hochdruckfester, induktiver Näherungssensor eingeschraubt werden kann. Der Sensor fragt direkt den Kolben des Zylinders ab. Die Abdichtung nach außen erfolgt mit einem O-Ring. Über den Schaltabstand des Sensors zum Kolben kann der Schaltpunkt bis zu 5 mm vor der Endlage eingestellt werden. Mit den hochdruckfesten Sensoren werden nur die Endlagen des Hydozylinders abgefragt.

Hydro-Blockzylinder B1.590 mit Endlagenkontrolle

Technik

Einstellbare Endlagendämpfung

Werden Hydraulikzylinder mit hohen Geschwindigkeiten verfahren, so wird beim ungebremsten Auftreffen des Kolbens in der  Endlage schlagartig eine hohe Energie freigesetzt, die von dem Zylindergehäuse und der Gewindebuchse aufgenommen werden muss. Dies kann zur Reduzierung der Lebensdauer des Zylinders führen. Auch unerwünschte Auswirkungen auf die eigentliche Funktion durch Erschütterungen sowie Lärmbelästigungen durch die Schläge können die Folge sein. Abhilfe schafft natürlich die Reduzierung der Geschwindigkeit. Ist dies aber nicht möglich, so ist der Einsatz eines Zylinders mit integrierter hydraulischer Endlagendämpfung zu empfehlen.
Diese Endlagendämpfung zwingt das Hydraulikmedium auf den letzen Millimetern des Hubs (z.B. 8 mm) durch eine Bohrung o.ä.. Durch diese Blendenwirkung wird der Volumenstrom gedrosselt und damit die Kolbengeschwindigkeit und die Energie in den Endlagen reduziert.
Bei den Hydrozylindern ist die Endlagendämpfung einstellbar, und die Dämpfungswirkung kann auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst  werden. Zudem können die beiden Endlagen auch unabhängig voneinander eingestellt werden.

Einstellschrauben der Endlagendämpfung des Hydrozylinders B1.282

Endlagenkontrolle mit hochdruckfesten Näherungssensoren

Das Zylindergehäuse erhält für jede Endlage eine Bohrung mit Innengewinde, in die ein hochdruckfester, induktiver Näherungssensor eingeschraubt werden kann. Der Sensor fragt direkt den Kolben des Zylinders ab. Die Abdichtung nach außen erfolgt mit einem O-Ring. 
Über den Schaltabstand des Sensors zum Kolben kann der Schaltpunkt bis zu 5 mm vor der Endlage eingestellt werden.
Mit den hochdruckfesten Sensoren werden nur die Endlagen des Hydraulikzylinders abgefragt. Die maximale Betriebstemperatur der Sensoren beträgt 80 °C bzw. 120 °C.

Endlagenkontrolle mit hochdruckfesten Näherungssensoren

Maximale Kolbengeschwindigkeit

Die maximale Kolbengeschwindigkeit beträgt bei allen Baureihen 0,5 m/s.

PDF Katalogblätter

PDF

Hydrozylinder ohne Endlagendämpfung – kurze Bauform – max. Betriebsdruck 200 bar

Katalogblatt B1.2811
PDF

Hydrozylinder mit optionaler Endlagendämpfung – doppelt wirkend – max. Betriebsdruck 200 bar

Katalogblatt B1.282
PDF

Hydro-Blockzylinder Blockzylinder in Zylinderrohrausführung – doppelt wirkend – max. Betriebsdruck 250 bar

Katalogblatt B1.590

Anwendungsbeispiele

Anwendungsbeispiel 1

Der abgebildete Hydrozylinder B1.2811 dient zur Betätigung einer Spannplatte in einer Sondervorrichtung zur Bearbeitung von Aluminiumteilen.

Hydrozylinder B1.2811

Anwendungsbeispiel 2

Verstellbare Rahmen-Nieteinrichtung mit Hydro-Blockzylindern B1.590

Verstellbare Rahmen-Nieteinrichtung mit Hydro-Blockzylindern B1.590

Anwendungsbeispiel 3: Spritzgießform

Besonderheit:
Gewinde auf der Spritzseite

Konstruktionslösung:
Vor der Formöffnung muß das Gewinde ausgedreht werden.

Voraussetzungen:
Kernzugsteuerung an der Spritzgussmaschine.
Drehbewegung in Linear-Bewegung umsetzen.
Werkzeug mit Endschaltern ausrüsten, um Zylinderpositionen „ein“ und „aus“ abfragen zu können.

Gewählt:
Hydro-Zylinder betätigt eine Zahnstange, diese betätigt über ein Getriebe den Gewindekern und dreht diesen ein und aus.
Hydro-Zylinder Ø 50/32 x 320 Hub
Bestell-Nr. 1296-10-0320

Zyklusablauf (vereinfacht dargestellt)
1. Form geschlossen, eingespritzt
2. Zahnstange fährt aus, Gewindespindel wird ausgedreht
3. Endschalter gibt Befehl „Form öffnen“
4. Form öffnet
5. Produkt wird ausgeworfen
6. Form schließt
7. Zahnstange fährt ein, Gewindespindel wird eingedreht
8. Endschalter gibt Befehl „Masse einspritzen“
9. Masse wird eingespritzt
1. Neuer Zyklus

Spritzgießform mit Hydro-Zylinder B1.282

Anwendungsbeispiel 4: Spritzgießform

Besonderheit:
Produkt erfordert einen Schieberweg von ca. 250 mm

Konstruktionslösung:
Schieberbetätigung per Hydro-Zylinder
Schieberanordnung Form „oben“
Schieberführung mit STAR Tandem-Linear-Set

Voraussetzungen:
Kernzugsteuerung an der Spritzgussmaschine.
Werkzeug mit Endschaltern ausrüsten, um Zylinderpositionen „ein“ und „aus“ abfragen zu können.
Werkzeug mit Endschaltern ausrüsten, um die Auswerferplatten „Stellung hinten“ abfragen zu können.

Gewählt:
Hydro-Zylinder mit Endlagendämpfung
Ø 50/32 x 250 Hub
Bestell-Nr. 1296-12-0250

Zyklusablauf (vereinfacht dargestellt)
1. Form geschlossen, eingespritzt
2. Form öffnet
3. Kernschieber fährt aus
4. Endschalter gibt Befehl „Auswerfersystem vor“
5. Auswerfersystem vor
6. Produkt fällt
7. Auswerfersystem zurück
8. Endschalter gibt Befehl „Kernschieber einfahren“
9. Kernschieber fährt ein
10. Endschalter gibt Befehl „Form schließen“
11. Form schließt
12. Masse wird eingespritzt
1. Neuer Zyklus

Spritzgießform mit Hydro-Zylinder mit Endlagendämpfung B1.282