Pneumatik-Schwenkspanner

Pneumatisch betätigte Schwenkspanner

für verstellbare Magnetsensoren
doppelt wirkend

Baureihen  (4)

Artikel  (61)

  1. Flansch oben, doppelt wirkend – Rohrgewinde-Anschluss – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° rechts – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.203
  2. Flansch oben, doppelt wirkend – Anschluss mit O-Ring Abdichtung – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° rechts – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.203
  3. Blockversion, doppelt wirkend – Rohrgewinde-Anschluss – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° rechts – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.202
  4. Blockversion, doppelt wirkend – Flanschanschluss B – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° rechts – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.202
  5. Blockversion, doppelt wirkend – Flanschanschluss K – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° rechts – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.202
  6. Flansch oben, doppelt wirkend – Rohrgewinde-Anschluss – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° links – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.203
  7. Flansch oben, doppelt wirkend – Anschluss mit O-Ring Abdichtung – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° links – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.203
  8. Blockversion, doppelt wirkend – Rohrgewinde-Anschluss – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° links – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.202
  9. Blockversion, doppelt wirkend – Flanschanschluss B – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° links – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.202
  10. Blockversion, doppelt wirkend – Flanschanschluss K – Kolben-Ø 20 mm, Kolbenstangen-Ø 8 mm – Spannhub 7 mm, Schwenkhub 7,5 mm – Schwenkwinkel 90° links – max. 7 bar, nach Katalogblatt J7.202
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Beschreibung

RHI-S027 Pneumatik-Schwenkspanner mit Verriegelung

Flansch oben, Pneumatische Entspannkontrolle optional,
doppelt wirkend, Betriebsdruckbereich 2 … 6 bar

Einsatz
Pneumatik-Schwenkspanner mit Verriegelung erhalten die Spannkraft aufrecht
- bei Druckabfall in der Pneumatikleitung;
- wenn die Zuleitung einer pneumatischen
Spannvorrichtung im gespannten Zustand abgekuppelt werden muss, z.B. bei Spannpaletten.

Beschreibung
Der pneumatische Schwenkspanner ist ein Zugzylinder, bei dem ein Teil des Gesamthubes als Schwenkhub zum Drehen des Kolbens genutzt wird.
Durch die robuste Schwenkmechanik bleibt die Winkelstellung des Spanneisens bei einer leichten Kollision beim Be- und Entladen des Werkstücks erhalten. Auch eine Kollision beim Spannvorgang ist unkritisch.
Der Kolben wird automatisch verriegelt, wenn die Werkstückhöhe im dafür vorgesehenen Spannbereich liegt. Ist der Kolben verriegelt, kann die Pneumatikleitung drucklos gemacht oder ganz abgekuppelt werden.
Entriegelt wird der Kolben durch den Mindestdruck beim Entspannen.

PNEUMATIK-SCHWENKSPANNER

Der pneumatische Schwenkspanner wird zum Spannen von Werkstücken benutzt, bei denen die Spannpunkte zum Be- und Entladen der Vorrichtung frei sein müssen. Pneumatische Schwenkspanner finden dort ihre Anwendung, wo niedrige Spannkräfte ausreichend sind. Der eingebaute Magnetkolben ermöglicht die Abfrage der Spann- sowie der Entspannstellung.

Einsatz

Funktion

Der Schwenkspanner ist ein Zugzylinder, bei dem ein Teil des Gesamthubs als Schwenkhub zum Drehen des Kolbens und  des aufgeschraubten Spanneisens verwendet wird.

Funktion

Beschreibung

Bei Druckbeaufschlagung auf den Kolben schwenkt und senkt das Spanneisen um 90º in die Spannstellung, um anschließend eine axiale Senkbewegung auf einen Spannpunkt auszuführen. 
Die Positionsüberwachung gibt die erforderlichen Informationen über die Stellung des Kolbens, aber nicht die Stellung des Spanneisens. Die Abfrage erfolgt über elektronische Magnetsensoren (siehe Zubehör), die das Magnetfeld des Magnetkolbens erfassen. Die Schaltpunkte sind durch Verschieben der Magnetsensoren frei einstellbar.

Werkstoffe

Der Schwenkspanner wird in rostfreier Qualität geliefert. Die Führungsbuchse, Gehäuse, Kolben und Flansch sind aus eloxiertem Aluminium gefertigt. Die Kolbenstange besteht aus rostfreiem Stahl.

Schwenkrichtung

Wahlweise 90° rechts oder links schwenkend lieferbar. Die "Drehrichtung rechts" bezeichnet die Drehung des Kolbens im Uhrzeigersinn vom ausgefahrenen Zustand (Grundstellung) beginnend. Die Drehrichtung links dementsprechend erfolgt gegen den Uhrzeigersinn.

Schwenkrichtung

Ausführung mit Außengewinde J 7.201

Als Flanschbefestigung (Flansch ist Zubehör) oder mit Außengewinde und Bundmuttern lassen sich die Elemente auf Vorrichtungen gut den unterschiedlichen Einbauverhältnissen anpassen.

Ausführung mit Außengewinde J 7.201

Block-Ausführung J 7.201

Zur Befestigung ist das Gehäuse mit Längs- und Querbohrungen ausgestattet. Die Druckluftzufuhr kann über Anschlussgewinde (Bild 5) oder gebohrte Kanäle in der Bodenseite (Ausführung B - Bild 6) oder in der Breitseite (Ausführung K - Bild 7) erfolgen.

Block-Ausführung J7.202 - Druckluftzufuhr über Anschlussgewinde
Block-Ausführung J7.202 - Flanschausführung B
Block-Ausführung J7.202 - Flanschausführung K

Flanschausführung oben J 7.203

Als Flanschbefestigung oder mit Außengewinde und Bundmutter lassen sich die Elemente auf Vorrichtungen gut den unterschiedlichen Einbauverhältnissen anpassen. Die Druckluftzufuhr kann über Anschlussgewinde oder gebohrte Kanäle in der Flanschunterseite erfolgen.

Flanschausführung oben J7.203
Flanschausführung oben J7.203 - Befestigung mit Außengewinde
Flanschausführung oben J7.203 - Befestigung mit Bundmuttern
Flanschausführung oben J7.203 - Pneumatikanschluss mit gebohrten Kanälen

Positionskontrolle mit Magnetsensoren

Am Kolben wird ein Permanentmagnet befestigt, dessen Magnetfeld über einen elektronischen Magnetsensor erfasst wird. 

Die elektronischen Magnetsensoren bieten gegenüber herkömmlichen Reed-Schaltern folgende Vorteile:

  • Unempfindlichkeit gegen Stoß- und Rüttelbeanspruchung
  • Prellfreies Ausgangssignal
  • Nur ein Schaltpunkt
  • Verschleißfrei
  • Verpolschutz
  • Kurzschlussfest

Der elektrische Anschluss erfolgt wie bei üblichen induktiven Näherungsschaltern.
Bis zu vier Magnetsensoren können in Reihe geschaltet werden.

Die Befestigung der Magnetsensoren erfolgt bei der Ausführung mit Außengewinde J 7.201 mit einer Schlauchschelle an dem Schwenkspannergehäuse (Bild 12). Bei der Block-Ausführung J 7.202 (Bild 13) und der Flanschausführung oben J 7.203 (Bild 14) in Nuten der Gehäuse.

J7.201 - Positionskontrolle mit Magnetsensoren
J7.202 - Positionskontrolle mit Magnetsensoren
J7.203 - Positionskontrolle mit Magnetsensoren

Wichtige Hinweise

Der Betrieb dieser pneumatischen Elemente muss immer mit einer zusätzlichen Wartungseinheit (Bild 15) erfolgen, um zu gewährleisten, dass die Spannelemente mit richtig aufbereiteter Druckluft versorgt werden.
Es ist sicherzustellen, dass die Schwenkbewegung ohne Behinderung erfolgen kann.
Bei Anfertigung von Sonderspanneisen mit anderen Längen dürfen die in den Spannkraftdiagrammen zugeordneten Betriebsdrücke nicht überschritten werden.

Wartungseinheit für Druckluftaufbereitung

Technik

Spanneisenaufnahme

Zur Aufnahme von Spanneisen oder Spannpratzen dient in der Regel eine Kegelaufnahme am Kolben des Schwenkspanners.
Das Kegelverhältnis ist 1:10. Diese Aufnahme ist bei allen Typen einer Größe gleich.

Betriebsdruck

Der maximal zulässige Betriebsdruck beträgt 7 bar.
Der minimal zulässige Betriebsdruck beträgt 3 bar.

Toleranz des Schwenkwinkels

beträgt ±2°.

Maßtoleranzen

Maße ohne Toleranzangaben entsprechenden Allgemeintoleranzen nach DIN ISO 2768 -mH.

Schwenkspanner mit Magnetsensoren

Am Kolben wird ein Permanentmagnet befestigt, dessen Magnetfeld über einen elektronischen Magnetsensor erfasst wird. 

- Beeinflussung des Magnetfelds durch benachbarte, magnetisierbare Bauteile (z. B. Stahlteile):

Um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten, wird empfohlen zwischen Magnetsensor und magnetisierbaren Bauteilen einen Abstand von mindestens 25 bis 30 mm einzuhalten. Zwar kann die Funktion auch durchaus bei einem kleineren Abstand gegeben sein, dies hängt jedoch sehr von der individuellen Einbausituation ab. So können in der Regel auch übliche Stahlschrauben zur Befestigung des Zylinders verwendet werden. In Grenzfällen können Schrauben aus nichtmagnetisierbarem Stahl (z. B. VA-Schrauben) eine Verbesserung des Magnetfelds bewirken.

- Beeinflussung des Magnetfelds durch benachbarte Magnetsensoren

Wenn mehrere Blockzylinder mit Magnetsensoren direkt nebeneinander eingebaut werden, können sich die Magnetsensoren gegenseitig beeinflussen und es kommt zu Funktionsstörungen. Abhilfe kann ein magnetisierbares Stahlblech schaffen, dass zur Abschirmung zwischen die Blockzylinder bzw. Magnetsensoren gesetzt wird.

- Überfahrweg und Schalthysterese von ca. 3 mm

Dies ist schon bei der Justierung der Magnetsensoren zu beachten. Bei stillstehendem Kolben sollte der Magnetsensor immer aus der entgegengesetzten Bewegungsrichtung an den Kolben herangeschoben werden.

PDF Katalogblätter

PDF

Pneumatik-Schwenkspanner für verstellbare Magnetsensoren – doppelt wirkend – max. Betriebsdruck 7 bar

Katalogblatt J7.201
PDF

Pneumatik-Schwenkspanner Blockversion – für verstellbare Magnetsensoren – doppelt wirkend – max. Betriebsdruck 7 bar

Katalogblatt J7.202
PDF

Pneumatik-Schwenkspanner Flanschausführung oben – für verstellbare Magnetsensoren – doppelt wirkend – max. Betriebsdruck 7 bar

Katalogblatt J7.203