Deutsch
  • English
  • 中文
  • Français
  • Italiano
  • Español

Aktuelles-Events

METAV 2018 – Intelligente Spannsysteme auf dem Vormarsch

Moulding Area zeigt Lösungen für den Werkzeug- und Formenbau

Interaktive Echtzeitsteuerung des Fertigungssystems

21.Februar 2018 (09.30 bis 13.30 Uhr) in der International Lounge (Messe Center, Düsseldorf)

Die Automatisierung und digitale Transformation beflügelt alle Bereiche der METAV 2018: Das betrifft im besonderen Maße die Moulding Area, die Werkzeug- und Formenbauer (W+F) bei der Spurensuche für ihren Maschinenpark unterstützen wird, und das VDMA-Forum Spanntechnik.

Mit welchen Spanntechnik-Themen sie im Februar 2018 die W+F-Branche nach Düsseldorf locken wollen, verraten Römheld-Geschäftsführer Hans-Joachim Molka und der leitende Hainbuch-Produktmanager Stefan Nitsche.

2009 zählte die Römheld GmbH aus Laubach noch zu den Einsteigern bei Spanntechnik für die W+F-Branche, denn die meisten kannten das Unternehmen nur wegen seiner Werkstückspanntechnik. Heute ist es auch im Werkzeug- und Formenbau eine bekannte Größe – etwa bei Stellzylindern, verdrehgesicherten Zylindern oder Schiebern.

Hydraulik-Zylinder dienen beispielsweise zum Betätigen von Kernzügen. Geschäftsführer Hans-Joachim Molka: „Aber es gibt bei der Hilma-Römheld GmbH auch ein umfassendes Programm für das Aufspannen der Werkzeuge und Formen auf Pressen, Spritz- und Druckgussmaschinen.

“Anfang des Jahres 2017 folgte außerdem die Gründung des Joint-Ventures Römheld Rivi GmbH (Partner: Rivi Magnetics S.r.L., Sassuolo/Italien), das auf die Magnetspanntechnik für W+F-Einsätze spezialisiert ist, die – so Molka – „ganz neue Freiheitsgrade und hohe Flexibilität gewährleistet.“


Der Einstieg in diese Technik zeigt, dass Römheld auf verschiedene Antriebs-Spielarten setzt. „Wenn es um Feinregulierung oder Vernetzung in Industrie 4.0 geht, sind elektromechanische Spannsysteme im Vorteil. Wenn Sie große Kräfte auf kleinstem Raum benötigen, ist die Hydraulik ganz klar vorne“, betont der Geschäftsführer.

„Als Anbieter mit dem weltweit größten Spanntechnikportfolio wollen wir uns innovativ zeigen. Deshalb entwickeln wir die Antriebsarten weiter und setzen für die Zukunft auf unterschiedliche Antriebsarten bzw. -technologien.“

Interaktive Echtzeitsteuerung des Fertigungssystems


Aber auch die Hype-Themen Automatisierung und digitale Transformation wirken sich auf die Spanntechnik aus. Für Molka ist Spanntechnik dabei als integraler Bestandteil von Fertigungssystemen mehr als nur reine Hardware.

„Die Spannkomponenten liefern Daten an das Gesamtsystem und tragen damit zur interaktiven Echtzeitsteuerung des Fertigungssystems bei“, erklärt der Experte.

„Technisch kann die Branche schon einiges liefern. Das Spannende an Industrie 4.0 werden die sich daraus ergebenden Geschäftsmodelle sein.“ Mehr dazu erfahren Besucher in der Moulding Area und beim VDMA-Spanntechnik-Forum, das Mitinitiator Molka moderiert.


Wie sich mit Spanntechnik für die digitale Fertigung die Wertschöpfung verbessern lässt, beschreibt auf dem Forum Stefan Nitsche, Leitung Produktmanagement bei der Hainbuch GmbH aus Marbach.

Er zeigt, wie sich Rüst- und Wartungszeiten im Vorfeld senken und durch produktive, prozesssichere Maschinenlaufzeiten ersetzen lassen.
Das betrifft in besonderen Maße Werkzeug- und Formenbauer, die heute laut Nitsche besonderen Wert „auf schnelle Wandlungsfähigkeit und Rüstzeitminimierung durch Schnellwechselsysteme wie Centrotex“ legen.

Der Kunde möchte keine Zeit verlieren und schnellstmöglich mit dem für sein Werkstück geeigneten Spannmittel zerspanen.

„Parallel dazu spüren wir eine sehr starke Nachfrage nach unserer mini-Baureihe“, sagt der leitende Produktmanager.

„Diese Futter haben 30 Prozent weniger Masse, einen um ein Drittel geringeren Futterdurchmesser, und sie sind kompatibel mit dem flexiblen Baukasten-System.“ So könne ein Anwender mit einem Adaptionsspanndorn in 30 Sekunden von Außen- auf Innenspannung umrüsten.

Prozesse aufwandslos selbstregeln

Auf der METAV 2018 in Düsseldorf dürfte auch das automatische und intelligente Spannen eine wichtige Rolle für Werkzeug- und Formenbauer spielen.

Hainbuch mischt auf diesem Gebiet schon seit einem Jahrzehnt mit: 2007 zählte das Unternehmen mit dem Toplus IQ Futter zu den Pionieren der intelligenten Spanntechnik. Inzwischen würden schon viele Anwender erkennen, wieviel Nutzen ihnen das Messen der Spannkraft, die Bestimmung des Verschmutzungs- und Wartungszustandes sowie die auf 0.01 mm exakte Detektion des Spanndurchmessers bietet.

Nietsche: „So lassen sich Bearbeitungsprozesse aufwandslos selbst regeln. Ein kostenintensiver Maschinenstillstand mit händischem Eingriff findet nur dann statt, wenn die Parameter aus der Vorgabe geraten.“ Dazu ein Beispiel: So kann sich die Spannkraft wegen Verschmutzung oder Ausspülung des Spannfettes ändern. Das intelligente Spannmittel erkennt die Veränderung und empfiehlt Wartung (z. B. Reinigung des Spannfutters).

Im Bereich der Automatisierung setzen laut dem Experten bereits viele Automatisierungsfirmen, Maschinenhersteller und Endkunden auf den „automatisierten Spannkopf- und Werkstückanschlagwechsel“.

Weitere Informationen

Forum Spanntechnik auf der METAV 2018
Potenziale der Spanntechnik in einer prozesseffizienten Fertigung behandelt das dritte Forum Spanntechnik, zu dem VDMA Präzisionswerkzeuge und VDW einladen. Unter der Moderation von Hans-Joachim Molka, (Römheld) und Markus Heseding

(VDMA Präzisionswerkzeuge) bietet das Forum am 21.Februar 2018 (09.30 bis 13.30 Uhr) in der International Lounge (Messe Center, Düsseldorf) Lösungsansätze und Denkanstöße zum Einsatz optimal ausgelegter Spannmittel. 


Direktlink und Besucherservice zur offiziellen Webseite der MEATV 2018

Forum Spanntechnik auf der METAV 2018

Alle Informationen rund um die METAV 2018 - Daten und Fakten sowie wichtige Adressen und Kontakte.

 gibt es hier...


Wichtigste Industriebranche informierte Jugendliche an der Friedrich-Magnus Gesamtschule in Laubach

ROEMHELD Auszubildende informierten Schüler

Info-Truck der Metall- und Elektro-Industrie besuchte erste Schule in Mittelhessen

Der neue Infotruck der Metall- und Elektro-Industrie feierte in diesen Tagen an der Friedrich-Magnus-Gesamtschule (FMG) in Laubach seinen ersten Besuch an einer mittelhessischen Schule. Aktiv unterstützt wurde der Einsatz des neuen Infotruck von den Auszubildenden des in Laubach ansässigen Maschinenbau Unternehmen ROEMHELD, das an allen drei Tagen mit Ausbildern und Azubis Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten im Truck präsentierte.

Mehr als 150 Schülerinnen und Schüler erhielten so die Möglichkeit, sich intensiv und mit praktischen Beispielen über die vielen verschiedenen Berufe in der Metall- und Elektroindustrie zu informieren. Insgesamt 80 Quadratmeter auf zwei Ebenen galt es zu entdecken. So konnten die Jugendlichen im Untergeschoss beispielsweise an einer echten CNC-Fräsmaschine kleine Metallstücke bearbeiten, eine Aufzugsteuerung programmieren oder mit verschiedenen Steckmodulen unterschiedliche Stromkreise einrichten. Alle Stationen wurden vom pädagogischen Personal des Trucks erläutert oder interaktiv auf Tablet-Computern erklärt. Im Obergeschoss trafen die Schüler dann auf die Azubis aus den unterschiedlichsten Ausbildungsbereichen bei ROEMHELD, die nicht nur viele Bilder aus der Ausbildung im Unternehmen mitgebracht hatten, sondern auch die eigenen Erfahrungen aus der Ausbildung schilderten.

Thorsten Hall, Rektor an der FMG, hatte sich im Vorfeld sehr um den Besuch des Trucks an der Schule bemüht: „In den Schulen nimmt die Bedeutung der gezielten Berufsorientierung immer mehr zu. Um neben den umfassenden Inhalten unserer Lehrpläne auch noch Zeit für die erfolgreiche Vermittlung von Kenntnissen über interessante Ausbildungsberufe bzw. Berufsfelder zu finden, benötigen wir passgenaue Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler. Mit dem Infotruck haben wir die Möglichkeit, vielen Jugendlichen einen interaktiven Einblick in die ganze Bandbreite der Metall- und Elektroberufe zu geben – und zwar ohne die Schule verlassen zu müssen.“ 

Ausbildung bei ROEMHELD macht Spaß und gelingt

Um seinen eigenen Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken, stellt ROEMHELD jedes Jahr mindestens sieben Ausbildungsplätze zur Verfügung. Eine eigene Lehrwerkstatt, besonders qualifizierte und engagierte Betreuer und ein breites Angebot an Schulungen tragen dazu bei, dass das Lernen Spaß macht und gelingt. Nach erfolgreichem Abschluss werden Auszubildende in der Regel in ein Arbeitsverhältnis übernommen.

Den Weg zu unserem Ausbildungsangebot und weiteren Informationen findet Ihr hier


Berufsinformation XXL – der M+E-InfoTruck

Der neue InfoTruck informiert erlebnisorientiert über die Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsbilder in der Metall- und Elektro-Industrie. An anschaulichen Experimentierstationen erleben Jugendliche die „Faszination Technik“ – praxisnah und intuitiv.

mehr erfahren...