MOTEK: Neue modulare Montage- und Handhabungstechnik

Laubach, den 11. August 2015. Mit verschiedenen Neuheiten und einem überarbeiteten Katalog für die Montage- und Handhabungstechnik tritt ROEMHELD auf der Motek vom 5. bis 8. Oktober in Stuttgart an. Erstmals zeigt das Unternehmen Einpressvorrichtungen, die in der Lage sind, Prozessdaten für eine dezentrale Fertigungsüberwachung auf mobile Endgeräte zu übertragen.

 
  • ROEMHELD auf der Motek: neue modulare Montage- und Handhabungstechnik
  • Neu: Einpressvorrichtungen für Industrie 4.0, robuste Linearantriebe, neue Schnellwechsel- und Kupplungssysteme für Montagemodule, überarbeitetes Katalogprogramm

 

Laubach, den 11. August 2015. Mit verschiedenen Neuheiten und einem überarbeiteten Katalog für die Montage- und Handhabungstechnik tritt ROEMHELD auf der Motek vom 5. bis 8. Oktober in Stuttgart an. Erstmals zeigt das Unternehmen Einpressvorrichtungen, die in der Lage sind, Prozessdaten für eine dezentrale Fertigungsüberwachung auf mobile Endgeräte zu übertragen. Der neue, hochpräzise elektrische Linearantrieb „RA 60k“ ist besonders korrosionsgeschützt und übertrifft sämtliche Vorgaben der Schutzart IP69K movement und die üblichen Anforderungen an Staubdichtigkeit. Ein Schnellwechsel- und Kupplungssystem vereinfacht das sichere Verbinden und Wechseln von Vorrichtungen oder Werkstücken in der Montage. Der Spezialist für Qualität, Ergonomie und Sicherheit an Montagearbeitsplätzen zeigt sein umfangreiches Programm in Halle 6 an Stand 6410.

Einpressvorrichtungen für Industrie 4.0

Die Qualität von Einpressvorgängen beim linearen Fügen von Bauteilen lässt sich mit einem neuen Modul von ROEMHELD jetzt aus der Ferne auf mobilen Endgeräten überwachen. Am Messestand zu sehen ist, wie Prozessdaten von Einpressvorrichtungen über ein Netzwerk auf Handys, Tablets und Notebooks übertragen werden. Für Anwendungen im Rahmen von Industrie 4.0 lässt sich so die Fertigung flexibel und dezentral überwachen. Bei der Realisierung der Anwendung hat ROEMHELD auf bereits vorhandene und bewährte Technologie zurückgegriffen.

Neuer robuster Linearantrieb „RA 60k“ ist besonders genau

Der neue robuste und besonders korrosionsgeschützte elektrische Linearantrieb „RA 60k“ für Dosier- und Verstallaufgaben ist ausgesprochen präzise. Er übertrifft sämtliche Vorgaben der Schutzart IP69K movement und Anforderungen an Staubdichtigkeit. Seine Stärken lassen sich besonders beim Einsatz in landwirtschaftlichen Maschinen und Kommunalfahrzeugen nutzen.

Das direkt an die Schubstange gekoppelte Absolutwegmesssystem gewährleistet eine hohe Stellgenauigkeit bei variabel einstellbaren Hüben, deren Positionen sich einfach definieren und abfragen lassen. Die verfügbaren Daten können problemlos in vorhandene Maschinensteuerungen integriert und dort verarbeitet werden. Alternativ zum Wegmesssystem steht auch eine Version mit Endschaltern zur Verfügung, die mit zwei Sensoren ausgestattet sind. Dadurch werden ein unbeabsichtigtes Überfahren der Endlagen und eine Beschädigung der Mechanik verhindert.

Der „RA 60k“ erreicht Kräfte von 300 N bis 600 N, die sowohl für Druck- als auch für Zugbewegungen eingesetzt werden können. Die Hübe variieren zwischen 100 und 200 mm. Einbaubar ist der Linearantrieb in beliebiger Lage. Sein Spindelhubantrieb ist besonders robust und funktioniert auch unter Vibrationsbelastung zuverlässig. Und bei einer Unterbrechung der Stromversorgung stoppt er sicher in der erreichten Position. Optional ist der „RA 60k“ für den Betrieb an 12 V oder 24 V Gleichstrom erhältlich.

Linearantriebe im Synchroneinsatz

Darüber hinaus zeigt ROEMHELD die Synchronisation von acht Aktuatoren und demonstriert so, wie sich Linearantriebe an Montagearbeitsplätzen für das zeitgleiche Bewegen und Einrichten großer Teile eignen. Im Betriebsalltag lässt sich hierdurch beispielsweise die Position von Arbeitstischen zum Schweißen von Rahmenkonstruktionen verändern.

Partner der Vorrichtungsbauer: modulare Komponenten und ein überarbeiteter Katalog

Mit seinem modularen und vielfältig einsetzbaren modulog-Programm an Komponenten für Montage- und Handhabungstechnik präsentiert sich ROEMHELD auf der Motek als Partner der Vorrichtungsbauer. Zu sehen sind Module zum Heben, Drehen, Schwenken, Kippen und Fixieren von Bauteilen, die in einem neuen Katalog vorgestellt werden. Für das Bewegen von schweren Werkstücken ist außerdem das Fahrgestell eines akkubetriebenen Transportwagens zu sehen.

Daneben werden Komponenten für eine hochflexible Teilautomatisierung von Handarbeitsplätzen und die Vernetzung im Rahmen von Industrie 4.0 gezeigt. Dazu gehören auch Elemente, die Informationen von RFID-Chips an Bauteilen und Werkstücken erfassen und die Montagevorgänge entsprechend anpassen.

modulog bietet so dem Vorrichtungsbauer und Betriebsmittelkonstrukteur die optimale Basis für effiziente, ergonomische und sichere Handmontagearbeitsplätze.

Neues Schnittstellensystem erleichtert das Verbinden von Modulen

Die Erweiterung des Schnittstellensystems verbessert die Ergonomie und Sicherheit beim Einsatz mehrerer miteinander verbundener Komponenten. Die Schnellwechsel- und Kupplungsplatten für Drehmodule ermöglichen die rasche Kombination verschiedener Elemente ohne hinderliche und störungsanfällige Medienleitungen.

Über ROEMHELD:

ROEMHELD zählt weltweit zu den Markt- und Qualitätsführern für produktive Lösungen in der industriellen Fertigungs-, Montage-, Spann- und Antriebstechnik. Elemente zur Herstellung, Prüfung und Wartung von Großbauteilen für Windenergieanlagen, Komponenten für die Automation von Rüstvorgängen und für die Maschinenkommunikation im Rahmen von Industrie 4.0 ergänzen das Portfolio. Das umfassende Sortiment aus mehr als 25.000 Komponenten, Modulen und Systemen bietet für nahezu jede Aufgabenstellung das richtige Produkt und wird durch kundenspezifische Lösungen permanent erweitert. ROEMHELD ist weltweit in mehr als 50 Ländern mit Service- und Vertriebsgesellschaften vertreten und beliefert insbesondere den internationalen Maschinenbau, die Automobil-, Luftfahrt- und Agrarindustrie sowie die Medizintechnik. An den drei Standorten Laubach, Hilchenbach und Götzis / Österreich erzielten 500 Mitarbeiter 2014 einen Umsatz von rund 93 Mio. Euro.

 

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