Presse- Information 2/2015

Montage- und Handhabungstechnik, Werkstück-Spanntechnik und Komponenten für Industrie 4.0 Produkte und Lösungen für mehr Produktivität und Qualität in der industriellen Fertigung

 

Innovative Produkte und Lösungen zur Steigerung von Produktivität und Qualität in der industriellen Fertigung zeigt ROEMHELD auf der Hannover Messe.

Schwerpunkte bilden Module aus der Montage- und Handhabungstechnik, Systeme zum schnellen, flexiblen und direkten Spannen von Werkstücken und Komponenten für Anwendungen im Rahmen von Industrie 4.0.
Exemplarisch zeigen die Exponate an Stand G18 in Halle 16 das breite Sortiment für die industrielle Fertigungs-, Montage-, Spann- und Antriebstechnik, mit dem sich die Unternehmensgruppe an Besucher aus zahlreichen Branchen richtet.
Montage- und Handhabungstechnik, Werkstück-Spanntechnik und Industrie 4.0
Die vielen Möglichkeiten, die das modulog-Programm für die Montage- und Handhabungstechnik bietet, zeigt ROEMHELD am Beispiel der effizienten Handmontage von PKW-Sitzen mit Hilfe verschiedener Dreh- und Hubmodule.
Für die 5-Seiten-Bearbeitung werden platzsparende Spannmittel wie der hydraulische Mini-Kompaktspanner und die HILMA Spannsysteme der Baureihe MC 125 vorgeführt.
Außerdem zu sehen ist das schnelle und flexible Direktspannen von Werkstücken und Vorrichtungen mit Nullpunkt Spannsystemen, deren Einsatz bereits bei kleinen Losgrößen hocheffizient ist.
Dem schnellen Erkennen von Druckabfällen bei hydraulischen Spannvorrichtungen dient eine drahtlose Drucküberwachung. Werkzeugbrüche und daraus folgende Maschinenschäden können dadurch einfach verhindert werden.
Die Daten werden vom Spannsystem drahtlos und in Echtzeit übertragen und lassen sich so zur Vernetzung von Maschinen im Rahmen der Industrie 4.0 einsetzen.

Effiziente und ergonomische Handmontage von Fahrzeugsitzen

Das Beispiel der Handmontage von Fahrzeugsitzen in der Automobilindustrie veranschaulicht, dass sich hohe Ansprüche an die Sicherheit von Arbeitsplätzen, physisch schonende Abläufe und eine effiziente, qualitätssichernde Fertigung bei vielen Anwendungen miteinander verbinden lassen.
Bei der gezeigten Sitzmontage kommen verschiedene Hub- und Drehmodule, teilweise mit Mediendurchführung, zum Einsatz, die über ein kleines Kommandomodul einfach bedienbar sind.
Der Werker kann so Montagearbeiten ergonomisch und ermüdungsfrei an unterschiedlichen Positionen des Bauteils vornehmen.
Für vielfältige Anforderungen – bis hin zur hochflexiblen Teilautomatisierung von Handarbeitsplätzen – steht beim modulog-Programm eine breite Auswahl an Modulen zum Heben, Drehen, Schwenken, Kippen und Fixieren von Bauteilen zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es Module, die Informationen von RFID-Chips an Bauteilen und Werkstücken und Komponenten auslesen und Module, die miteinander kommunizieren und sich selbst überwachen.

Werkstücke schnell, direkt und flexibel spannen
 
ROEMHELD gibt an seinem Stand einen umfassenden Überblick über die Werkstückspanntechnik.
Eine zentrale Rolle spielen Nullpunkt Spannsysteme, die sowohl zum direkten Spannen von Bauteilen als auch für das Spannen von Vorrichtungen eingesetzt werden.
Eine Neuheit, die besonders für das Direktspannen interessant ist, wird mit dem STARK Nullpunkt Spannsystem SPEEDY classic 2 balance präsentiert, das alternativ durch Federkraft oder Hydraulik mit 20 kN betrieben wird.
Vorhandene Werkstückgewinde können genutzt werden, deshalb ist eine spezielle Passung nicht erforderlich. Aufgrund einer integrierten Ausgleichsfunktion über ± 0,75 mm können Werkstücke ohne zusätzliche Vorbereitung und weiteren Aufwand direkt gespannt werden.
Da das System nullpunktgenau ist, kann das Werkstück auf mehreren Maschinen oder auch für Zwischenmessungen genutzt werden.
Sicherheitsabfragen mit pneumatischer Spann- und Lösekontrolle sind integriert.

Kompakte Werkstück-Spannsysteme für enge Maschinenräume und die 5-Achs-Bearbeitung

Darüber hinaus demonstriert der Spanntechnikspezialist an seinem Stand den einfachen und schnellen Austausch von verschiedenen Vorrichtungen mit Hilfe von Nullpunkt Spannsystemen über eine einheitliche, sichere und exakte Schnittstelle.
Das bewirkt kurze Rüstzeiten und erhöht  die Maschinenverfügbarkeit, weshalb sich Nullpunkt Spannsysteme bereits bei kleinen Losgrößen lohnen.
Für den Einsatz in beengten Maschinenräumen und für Werkstücke mit kleinem Spannrand stellt ROEMHELD eine Vorrichtung mit dem zurzeit weltweit kleinsten Kompaktspanner der Baugröße „Null“ vor. Dank seiner Gesamtlänge von nur 63 mm und einem Gehäusedurchmesser von 22 mm ist er hervorragend für beengte Umgebungen geeignet.
Er ist hydraulisch betrieben und bietet bei einem maximalen Betriebsdruck von 200 bar einen Spannhub von 4 mm und eine Spannkraft von 1,3 kN.
Erreicht werden die minimalen Abmessungen durch ein neues patentiertes Befestigungssystem, das es ermöglicht, den eingebauten Spanner noch in radialer Richtung zu drehen, um exakt den Spannpunkt einzustellen.
Zum Be- und Entladen sind die Spannpunkte frei zugänglich. Für das Einschwenken reicht daher bereits eine schmale Tasche oder Vertiefung am Werkstück.
Wechselweise wird das Nullpunkt Spannsystem mit einer zweiten Vorrichtung gezeigt – auf der die ausgesprochen vielfältigen und flexibel einsetzbaren HILMA Spannsysteme MC montiert sind, die sich dank ihrer ebenfalls kompakten Maße vor allem für die 5-Achs-Bearbeitung eignen.
Sie bieten auch beim Einsatz von Standardwerkzeugen eine gute Zugänglichkeit zu den Werkstücken und erleichtern das Spannen von Roh- und Fertigteilen ohne Umrüsten.
Für vielfältige Anforderungen gibt es ein umfangreiches Backenprogramm. MC Werkstück-Spannsysteme werden in verschiedenen Größen angeboten, zentrisch oder gegen Festbacke spannend, mechanisch oder hydraulisch betätigt und mit Backenbreiten von 40 mm bis 125 mm.
Die maximale Spannkraft beträgt je nach Ausführung zwischen 8 kN und 35 kN.

Industrie 4.0: Spannmittel kontrollieren und überwachen

Mit Hilfe einer drahtlosen Drucküberwachung gelingt es, Druckabfälle bei hydraulischen Spannvorrichtungen schnell zu erkennen und so Werkzeugbrüche sowie daraus resultierende Maschinenschäden leicht zu vermeiden.
Das Modul setzt sich aus einer Empfängereinheit und bis zu 16 batteriebetriebenen elektronischen Drucksensoren mit Funkübertragung zusammen.
Je nach Modell können Drücke bis 16, 250 und 500 bar  über maximal 300 m übertragen und zentral überwacht werden.
Die drahtlose Drucküberwachung ist einfach zu installieren und dank einer Batterie-Lebensdauer von bis zu einem Jahr sehr wartungsfreundlich.
Alle Informationen werden in Echtzeit übermittelt und dienen der Maschinenkommunikation im Zuge von Industrie 4.0.

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